Bilanz: CATUS AG Vermögensverwaltung

Wenn man als Vermögensverwaltung, die eigentlich dann in wirtschaftlichen Dingen ein positives Beispiel geben sollte, solch eine Bilanz abliefert, dann ist sicherlich vieles im Unternehmen zu tun, um wieder auf einen guten Weg zu kommen. Werbung in eigener Sache ist diese Bilanz sicherlich nicht.

CATUS AG Vermögensverwaltung

Bodenheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktivseite

31.12.2015 31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR EUR
A. Barreserve
1. Kassenbestand 0,57 203,87
B. Forderungen an Kreditinstitute
1. Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig 4.335,70 43.211,50
C. Forderungen an Kunden
1. Forderungen an Kunden 92.118,30 82.100,40
D. Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere
1. Wertpapiere 0,01 4.152,50
E. Immaterielle Anlagenwerte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.598,00 3,00
F. Sachanlagen
1. Sachanlagen 5.028,00 2.564,00
G. Sonstige Vermögensgegenstände
1. sonstige Vermögensgegenstände 7.273,16 18.465,34
H. Rechnungsabgrenzungsposten 3.612,44 1.632,67
SUMME AKTIVA 114.966,18 152.333,28

Passivseite

31.12.2015 31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR EUR
A. Sonstige Verbindlichkeiten
1. Sonstige Verbindlichkeiten 49.666,71 57.246,97
B. Rückstellungen
1. Andere Rückstellungen 18.500,00 29.050,00
C. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 60.000,00 0,00
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 5.000,00 5.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 83.868,75 83.868,75
IV. Bilanzverlust -152.069,28 -72.832,44
SUMME PASSIVA 114.966,18 152.333,28

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015

2015 2015 2014
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäft 0,45 1.107,25
2. Zinsaufwendungen 0,00 -384,70
3. Provisionserträge 288.606,25 450.663,32
4. Provisionsaufwendungen -47.855,85 -66.556,13
5. sonstige betriebliche Erträge 12.386,16 41.269,15
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand 0,00 0,00
ab Löhne und Gehälter -143.066,28 -186.451,26
ac soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -21.817,18 -23.905,70
a) andere Verwaltungsaufwendungen -161.254,39 -309.794,78
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.272,29 -3.983,37
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.197,83 -2.172,20
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 -52,40
10. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 561,54
11. Auflösung des Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 27.000,00
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -76.470,96 -72.699,28
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 77,23 0,00
14. sonstige Steuern -2.843,11 -133,16
15. Jahresfehlbetrag -79.236,84 -72.832,44
16. Vortrag aus dem Vorjahr -72.832,44 0,00
17. Bilanzverlust -152.069,28 0,00

A. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Bilanzierungsmethoden

Für das Unternehmen, das gemäß § 1 Abs. 1a KWG ein Finanzdienstleistungsinstitut ist, finden die Vorschriften der §§ 340 ff HGB in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute vom 11. Dezember 1998 sowie der PrüfBV auf den Jahresabschluss Anwendung.

Für die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung werden die für die Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute vorgegebenen Formblätter angewendet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet die Staffelform Anwendung.

2. Bewertungsmethoden

Die Vermögens-, Rechnungsabgrenzungs- und Schuldposten werden wie folgt bewertet:

Barreserve, Forderungen an Kreditinstitute und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten aktiviert.

Forderungen an Kunden sind zum Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungsbedarf besteht nicht.

Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten vermindert um die Abschreibung auf den Kurswert zum Stichtag angesetzt.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden anhand der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Die Abschreibung im Jahr des Zugangs beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens erfolgte zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410,– wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Entwicklung ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem zum Stichtag zu aktivierenden Aufwand angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert.

Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung entsprechend der voraussichtlichen Verpflichtung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag dotiert.

B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Barreserve

Betrifft den Kassenbestand zum Bilanzstichtag.

Forderungen an Kreditinstitute

Betreffen die täglich fälligen Geschäftsguthaben.

Forderungen an Kunden

Enthalten im Wesentlichen zum Stichtag noch nicht eingegangene Provisionsforderungen und Verwaltungsgebühren. Die Forderungen werden laut Geschäftsführung bis Ende März 2016 beglichen.

Sachanlagen

Beinhalten die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Sonstige Vermögensgegenstände

Enthalten im Wesentlichen Steuerrückforderungen (€ 7.245,37). Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Enthalten Lieferantenverbindlichkeiten und die Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer, Lohnsteuer und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen den Beitrag zur Berufsgenossenschaft und zur Künstlersozialkasse, sowie die Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten.

Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 50.000 und ist eingeteilt in 50.000 Stück Stammaktien im Nennbetrag von je € 1.

Im laufenden Geschäftsjahr wurde eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von € 60.000,– vorgenommen.

Die gesetzliche Rücklage wurde gem. § 150 Abs. 2 AktG in Höhe von 10 % des Grundkapitals gebildet.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Von den Erträgen in Höhe von T€ 289 wurden T€ 239 im Inland erzielt und T€ 50 in Tschechien.

Die aus Vermittlungsleistungen erzielten Provisionen betragen T€ 289 die Provisions-aufwendungen T€ 48, so dass das Provisionsergebnis T€ 241 beträgt.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten insbesondere Kfz-Kosten (T€ 24), Mieten (T€ 12), Mieten für Einrichtungen und Software (T€ 9), Kosten der Jahresabschlusserstellung (T€ 7) und -prüfung (T€ 11) sowie weitere Verwaltungsaufwendungen.

D. SONSTIGE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

Es lagen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen vor.

sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus dem Mietvertrag über die Büroräume, Leasingverträgen über Bürogeräte sowie aus einem Kfz-Leasingvertrag.

Termingeschäfte

Zum Bilanzstichtag bestanden keine noch nicht abgewickelten Termingeschäfte.

Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen/Personen

Die CATUS AG unterhält Geschäftsbeziehungen zu dem Unternehmen Rudolf Wirtschaftsberatung. Im Jahr 2015 hat die CATUS AG € 30.000,– von Rudolf Wirtschaftsberatung für Beratungen, Analysen und Präsentationen erhalten. Die Vergütung erfolgte laut Geschäftsführung zu marktüblichen Bedingungen.

Die CATUS AG hat an Rudolf Wirtschaftsberatung € 16.293,03 an Betreuungsprovisionen gezahlt. Hierbei handelt es sich um die Weitergabe von Provisionen laut Aufstellung der externen Vertragspartner.

Vorstand

Ernst Rudolf, Finanzökonom, Nackenheim.

Nach § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angaben nach § 285 Nr.9a HGB verzichtet.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Herr Horst Farr, Rechtsanwalt – Vorsitzender –

Herr Klaus Lorenz, Rechtsanwalt

Herr Jürgen Weimer, Rechtsanwalt

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für ihre Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Vergütung von insgesamt € 13.375,–.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr T€ 7, davon entfallen T€ 3,5 auf Abschlussprüfungshandlungen und T€ 3,5 auf andere Bestätigungsleistungen.

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich fünf Mitarbeiter angestellt.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Verlust auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung gem. § 285 Nr. 33 HGB

Anfang März 2016 wurde eine weitere Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von € 75.000,– durch den Gesellschafter Ernst Rudolf vorgenommen.

Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss wurde am 19.04.2016 festgestellt

Bodenheim, den 19.04.2016

gez. Ernst Rudolf, Vorstand

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2015

1. Marktüberblick und allgemeine wirtschaftliche Lage

Das billige Geld der EZB und der Bank of Japan führten im ersten Halbjahr 2015 zu stetig steigenden Aktienkursen weltweit.

Erst die Sorgen um die Wirtschaftskraft Chinas und der immer stärkere Verfall der Rohstoffpreise verunsicherten die Kapitalmärkte mehr und mehr.

Die Emerging Markets, allen voran die Rohstoffländer Russland und Brasilien, hatten mit dem sich im zweiten Halbjahr noch beschleunigendem Ölpreisverfall zu kämpfen.

Allein die konjunkturelle Lage in Amerika war 2015 ein Lichtblick. Demzufolge erhöhte die Fed auch zum ersten Mal seit Jahren den Leitzins.

2. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die CATUS AG setzt den Schwerpunkt auf die standardisierte Fondsvermögensverwaltung. Für die Zukunft wird hier die Zusammenarbeit mit Zuführern aufgebaut. Schon seit mehreren Jahren arbeitet die Gesellschaft zusammen mit Tied Agents.

Einen immer größeren Raum nimmt die Vermögensverwaltung in nachhaltigen Geldanlagen ein.

Die geschäftspolitische Entscheidung, auch kleinere Vermögensverwaltungsmandate anzunehmen, wird sehr gut in unserer Sparplan-Vermögensverwaltung angenommen, die wir sowohl für herkömmliche als auch nachhaltigen Anlagen anbieten.

3. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Bedingt durch den Wegfall des Fondsmanagements wurden im Berichtsjahr 289 T€ (Vorjahr 451 T€) an Gesamteinnahmen erzielt.

Im Berichtsjahr 2015 konnten Erlöse in Höhe von 289 T€ (Vorjahr: 451 T€) erzielt werden. Die Einnahmen aus der Portfolioverwaltung stiegen um 17,5 % von 160 T€ auf 188 T€. Zum 31.12.2015 belief sich das Asset under Management auf 20,74 Mio. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 1,59 Mio. Euro.

Im Kostenbereich konnten gegenüber dem Vorjahr erhebliche Einsparungen vorgenommen werden. Eine große Position waren die Provisionsaufwendungen mit 48 T€ (Vorjahr 67 T€). Die Personalkosten verringerten sich auf 143 T€ (Vorjahr 186 T€) und die anderen Verwaltungsaufwendungen gingen um 106 T€ auf 161 T€ in 2015 zurück.

Wirtschaftlich führte das Jahr 2015 zu außergewöhnlich hohen Rechtsberatungskosten und sonstigen Prüfungskosten in Höhe von 42.616 €, was – zusammen mit dem Rückgang der Umsatzerlöse durch Wegfall des Fondsmanagements – wiederum zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 79.237 € in 2015 führte.

Der aktuelle Geschäftsverlauf lässt für das Jahr 2016 kostendeckende Erträge erwarten. In der Planung sind neben Erlössteigerungen auch Kosten senkende Maßnahmen berücksichtigt.

4. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2015 in Höhe von 115 T€ ist gegenüber dem Vorjahr (153 T€) zurückgegangen.

Forderungen gegenüber Kunden betragen 92 T€ (Vorjahr 82 T€). Es handelt sich dabei um Forderungen aus Verwaltungsgebühren des vierten Quartals von Depotkunden sowie Forderungen aus Gewinnbeteiligungen.

Liquide Mittel in Höhe von 3 T€ (Vorjahr 43 T€) sind sehr niedrig. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wurde das Eigenkapital im Juni 2015 durch Einzahlung von 60 T€ in die Kapitalrücklage erhöht. Im März 2016 wurden weitere 75 T€ in die Kapitalrücklage eingezahlt, was die Eigenkapitalbasis des Unternehmens positiv beeinflusste. Damit war die Finanzkraft der CATUS AG wieder stabil.

5. Investitionen

Es wurden keine wesentlichen neuen Investitionen getätigt.

Aktuell sind auch keine Investitionen größeren Umfangs vorgesehen.

6. Prognosebericht zu Chancen und Risiken

Ziel für 2016 ist es, den bestehenden Kundenstamm in der Portfolioverwaltung mit fachgerechtem Engagement zu halten und weiter auszubauen. Dabei wurden zwischenzeitlich gute Erfolge erzielt. Allein im ersten Quartal 2016 wurde Neugeschäft in einer Größenordnung von 10 % des verwalteten Vermögens generiert. Dies entspricht fast vollständig dem geplanten Neugeschäft in der Planrechnung.

Die ViaCalma-Depots sind aktuell entgegen der allgemeinen Marktentwicklung alle im Plus. Hier machten sich die weltweite Streuung sowie das sicherheitsorientierte Vorgehen in der Verwaltung sehr positiv bemerkbar. Chancen wurden genutzt durch Investments in stark gefallenen Märkten. Auch die nachhaltigen ViaVerde-Depots weisen trotz erheblicher Marktschwankungen eine deutlich geringere Volatilität aus als die vergleichbaren Indizes und lassen unsere Anleger ruhig schlafen.

Auf dieser Grundlage gehen wir in der Verwaltung von einem Wachstum der Assets under Management von 15-20% in 2016 aus.

Die Professionalisierung und Skalierbarkeit in der standardisierten Vermögensverwaltung schreitet weiter voran. Dies führt zu effektiveren Arbeitsabläufen und damit zu weiteren Kosteneinsparungen.

Wir sehen sehr optimistisch in die Zukunft und rechnen mit einem positiven Ergebnis.

Eine dauerhafte Existenzsicherung der Gesellschaft kann ausschließlich durch rechtzeitiges Erkennen von Risiken und entsprechendes Handeln erfolgen. Die operationellen Risiken sind im Organisationshandbuch aufgenommen und bewertet. Die laufende Geschäftstätigkeit wird auf die dort verankerten Richtlinien überprüft. Es bestehen keine operationellen Risiken von wesentlicher Bedeutung. Die Risikotragfähigkeit des Instituts ist gegeben. Den Liquiditätsrisiken wird durch tägliche Überwachung der Geschäftskonten entgegengewirkt. Die Überwachung der Adressausfallrisiken obliegt ausschließlich der Geschäftsleitung. Sie sind auf Grund der Kundenstruktur derzeit gering. Die Sachkosten unterliegen dem allgemeinen Inflationsrisiko und werden laufend hinsichtlich Einsparungsmöglichkeiten analysiert. Die Arbeitsabläufe und Beschreibungen beinhalten eine klare Kompetenz- und Zugriffsregelung welche eventuellen Schäden durch vorsätzlich verursachte Handlungen entgegenwirken.

Ausblick

Die CATUS AG wird das Geschäftsfeld der standardisierten Fondsvermögensverwaltung weiter ausbauen und zielt auf die weitere Anbindung von Vermittlern/Beratern als Zuführer zu dieser standardisierten Verwaltung.

Der Nachhaltigkeitsansatz wird weiterhin ein Schwerpunkt der Unternehmensausrichtung sein.

Die nachhaltigen Depots, die bereits seit Ende 2012 bestehen, sind auch bereits in 2016 ein viel versprechender Ansatz zur Akquirierung von Neukunden in der standardisierten Vermögensverwaltung.

Bodenheim, den 11.04.2016

gez. Ernst Rudolf, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats Geschäftsjahr 2015

der CATUS AG

Aufsichtsratssitzungen:

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2015 insgesamt 3 Aufsichtsratssitzungen, am 06.02.2015, am 19.06.2015 und am 11.12.2015 abgehalten und einen Umlaufbeschluss durchgeführt. In allen Aufsichtsratssitzungen wurde der Aufsichtsrat von dem Vorstand über dessen Tätigkeit, den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft informiert. Bei den form und fristgerecht einberufenen Aufsichtsratssitzungen waren alle Aufsichtsräte anwesend.

Die Beratungstätigkeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds Manfred Wiegel wurde im Geschäftsjahr 2015 vertragsgemäß zum Ende August beendet. Die mit der Auflösung der Geschäftsstelle in Fürth verbundenen Aufwendungen wurden fristgerecht beendet.

Im Geschäftsjahr 2015 wurde die infolge der Veränderung der Gesellschafterstruktur und der Besetzung des Vorstandes erforderliche organisatorische Neuausrichtung der Firma erfolgreich fortgeführt. Das Geschäftsmodell der CATUS AG, Vermögensverwaltung mit standardisierten Musterdepots, wurde weiter konsequent umgesetzt. Das Anlagevolumen konnte gesteigert werden. Der Aufsichtsrat hat diese Veränderungen im erforderlichen Umfang begleitet.

Die Entwicklung über den Gang der Geschäfte wurde durch Übersendung von BWA´s, Planrechnungen und Soll-Ist-Vergleiche, beobachtet und überwacht.

Die Umsetzung aufsichtsrechtlicher Vorgaben wurde besprochen und in die Wege geleitet. Die Planung der hierzu erforderlichen Aufsichtsratssitzung wurde für das Jahr 2016 in der Aufsichtsratssitzung vom 11.12.2015 vorgenommen.

Prüfung des Jahresabschluss 2014

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2014 mit Lagebericht und der Prüfungsbestätigung besprochen und geprüft und den Bericht der Wirtschaftsprüferin zustimmend zur Kenntnis genommen. Beanstandungen haben sich nicht ergeben.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2014 gebilligt und mit dem Vorstand beschlossen.

Der Aufsichtsrat hat der Hauptversammlung vorgeschlagen, die Feststellung des Jahresabschlusses in der vorgelegten Form und dem Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses zuzustimmen. Der Aufsichtsrat hat der Hauptversammlung vorgeschlagen, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2014 Entlastung zu erteilen.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat wurden für das Geschäftsjahr 2014 in vollem Umfang entlastet.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr 2015 kam es zu keinen Änderungen in der Besetzung und den einzelnen Funktionen des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat bestand im Geschäftsjahr satzungsgemäß aus 3 Mitgliedern.

Veränderungen im Vorstand und Geschäftsführung

Alleiniger Vorstand der CATUS AG ist unverändert Herr Ernst Rudolf. Als Prokuristin ist weiterhin Frau Gisela Steppich-Rudolf bestellt. Die Prokura ist aufgrund aufsichtsrechtlicher Bestimmungen im Innenverhältnis, im erforderlichen Umfang, eingeschränkt.

Erklärung nach § 161 AktG

Die Gesellschaft ist nicht börsennotiert.

Bodenheim, den 29.03.2016

gez. Horst Farr, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CATUS AG Vermögensverwaltung, Bodenheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Wetzlar, 19 April 2016

gez. Jörg Unützer, Wirtschaftsprüfer

Eine Antwort

  1. Armin Heßler 7. November 2017

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