Cosma Gruppe Hintermann verhaftet

Nun ging es dann doch wohl ganz schnell. Ähnlich wie beim Vorgang Lombardium gab es auch hier hunderte von verärgerten Anlegern, die sich auch immer wieder gefragt hatten „warum passiert da nicht mehr, warum laufen die noch frei herum?“ Verärgert waren die Anleger aber auch deshalb, weil diese nach einer Razzia im Jahr 2015 bei der Cosma Gruppe, wohl nicht an ihr Sachvermögen (Gold) herangekommen sind. Das lagert wohl immer noch bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Der eigentliche Chef des Unternehmens war immer Stefan A. wie man aus Vertriebskreisen so gehört hat. Offiziell fand man ihn aber nur im Aufsichtsrat der Gesellschaft. Nun gut. Gold war ein Direktinvestmentgeschäft, das in diesem Bereich derzeit noch Genehmigungsfrei ist und war. Wäre man bei diesem Geschäft geblieben, und hätte das sauber durchgeführt, hätte es möglicherweise niemals Maßnahmen der Staatsanwaltschaft gegeben.

Da man aber auch „andere Kapitalanlagen verkauft haben soll, die eigentlich Gestattungspflichtig gewesen wären“ hat man dann natürlich die Aufmerksamkeit der BaFin auf sich gezogen- Nun hat der Vorgang seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht, und so langsam werden dann die Befürchtungen der Anleger sicherlich auch stärker, das man hier dann sein Geld verloren haben könnte. Nun gut, auch jetzt wir dann sicherlich wieder einige Zeit vergehen bis man dann Genaueres weiß, was man genau für Vorwürfe erhebt und wie es um die Gelder der Anleger steht.

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  1. Aufkllärung 23. April 2017

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