Wer ThomasLloyd kennt, weiß das es eine Nähe zum Unternehmen DKM gibt, jenem Unternehmen das nun durch „Totalverlust“ für so manchen Anleger

in die Schlagzeilen gerät. Dass wir dem Unternehmen ThomasLloyd sehr kritisch gegenüberstehen, das dürfte hinreichend bekannt sein durch unsere Berichterstattung. Nicht weil wir ThomasLloyd „nicht mögen“, sondern weil uns das Unternehmen zu intransparent ist. Das mag aber dann jeder für sich einer eigenen Bewertung unterziehen.

Wer die Geschichte von ThomasLloyd kennt, der kommt natürlich auch irgendwann zu den unternehmerischen Beteiligungen des Unternehmens DKM. Jene Finanzinstrumente, die immer ein Totalverlustrisiko in sich tragen. Etwas Anderes ist es aber dann, wenn das Totalverlustrisiko dann auch tatsächlich eintritt. Eine Katastrophe für den jeweiligen Anleger, der sein Geld gut angelegt sah, weil er dem Unternehmen und dessen Konzept vertraut hat. Manchmal jedoch stellt sich dann hinterher heraus, dass man den falschen Personen bzw. dem falschen Konzept vertraut hat. Diese Einschätzung hat auch ein Anleger, der eben jenem Unternehmen und den dort handelnden Personen vertraut, aber vor allem sein Geld anvertraut hatte. Insgesamt über 80.000 Euro, aufgeteilt in eine Einmalzahlung und einen Ratensparer. Jener Anleger traute seinen Augen nicht, als er den Brief las, dem man ihm zugesendet hatte. In diesem Schreiben wurde ihm mitgeteilt, das von den 60.000 Euro Einmaleinzahlung kein EuroCent mehr vorhanden ist und auf dem Ratensparer (24.000 Euro) lediglich ein Betrag von etwas über 9.000 Euro vorhanden sei.

75.000 Euro gespartes versteuertes Vermögen einfach so vernichtet. Beteiligt hatte er sich an DKM Global Opportunities Fonds 01 GmbH. Die Kontoauszüge, die man ihm übermittelt hatte, liegen der Redaktion vor. Gleichzeitig empfiehlt man ihm aber in diesem Anschreiben, doch das jetzt noch verbliebene Kapital beim Unternehmen ThomasLloyd anzulegen. Natürlich haben wir den Anleger gefragt: „Machen Sie das?“ Seine Antwort dazu: „Wie bescheuert müsste ich dann sein“. Diese Reaktion ist für uns völlig nachvollziehbar, und ich denke, auch für jeden unserer Leser. Unser Anleger will sich mit dieser Mitteilung nicht zufrieden geben und nun einen Rechtsanwalt einschalten. Er will wissen, wie das Geld vernichtet wurde, sein sauerverdientes Geld, ein wesentlicher Teil seiner Altersvorsorge. Nun ist das sicherlich kein Indiz dafür, dass ThomasLloyd-Anleger mit ähnlichen Entwicklungen rechnen müssen, aber auszuschließen ist das dann eben auch nicht. Wir können jedem Anleger nur den Rat geben, sich auf dem Markt der Kapitalanlageangebote genau umzuschauen, ob es da nicht auch Unternehmen gibt mit einer erfolgreichen Historie für die Anleger.

Haben Sie ein ähliches Schreiben erhalten? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme mit unserer Redaktion. Kommen genug Anleger zusammen, dann wollen wir zu diesem Thema eine „Interessengemeinschaft“ bilden, um herauszufinden, wo die „Gelder“ versickert sind.

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