Was ist los im Hause Fairvesta? Warum gibt es derzeit Bilanzen die den Anleger nicht wirklich erfreuen?

Es ist schon auffällig wie viele, im Ergebnis, Bilanzen im Moment aus dem Hause Fairvesta veröffentlich werden. Alles Bilanzen die natürlich auch die Anleger der unternehmerischen Beteiligungen interessieren, denn letztlich ist es deren Geld womit das Unternehmen arbeitet. Gerade jetzt, wo Immobilien eine Hochphase erleben, scheint es in der einen oder anderen Bilanz, so manchen Wertberichtigungsbedarf zu geben. Bei den Argumenten die man im Hause Fairvesta immer gegenüber Vertrieb und Anleger benutzt hat, irgendwo schwer nachvollziehbar. Billig wollte das Unternehmen Immobilien aus Zwangsversteigerungen erwerben. So nachdem Motto „da ist jede Immobilie ein Schnäppchen“. Ist es und war es niemals, denn die guten Immobilien die in Zwangsversteigerungen gingen, haben dann auch in der Zwangsversteigerung gute Preise erzielt. Auch die Standortauswahl bei dem einen oder anderen FIARVESTA Fonds sahgen wir in der Vergangenheit durchaus kritisch. Da waren sicherlich Standorte dabei, die wir aus immobilienwirtschaftlicher Sicht nicht gekauft hätten. Nun, natürlich waren wir auch in den Immobilienauswahlprozess nicht eingebunden, kennen daher natürlich viele Details nicht die dann den Ausschlag gegeben haben diese oder jene Immobilie anzukaufen.

Natürlich sind diese Neubewertungen der Immobilien immer nur eine Momentaufnahme, aber bedenkt man zu welchem Zeitpunkt diese Bewertung gemacht wurde, dann kann man durchaus ein Stirnrunzeln bekommen, denn wie bereits ausgeführt derzeit bewegen wir uns in einem Verkäufermarkt wo man Preise für manche Immobilien erzielt, die vor Jahren nicht denkbar waren. Interessant sein könnte doch einmal der Gedanke im Hause Fairvesta alle Immobilien zu einem Paket zusammenzupacken, deinen Käufer für dieses Immobilienpaket zu suchen und dann die Fonds aufzulösen. Den Fondszeichnern dann einen Teil des ihnen zustehenden Erlöses in BAR auszubezahlen und den Rest zum Beispiel in Aktien, wenn die Käuferin eine Börsennotierte AG ist. Was spricht dagegen, sehr geehrte Damen und Herren des Unternehmens Fairvesta.? Eigentlich doch gar nichts, oder?

Diese Vorgehensweise würde doch dann jegliche zukünftige Diskussion überflüssig machen zu irgendwelchen Bilanzen.

 

Kommentar hinterlassen