Auch hier die Frage, was denn da eigentlich Aufgebaut wird? Der nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile der Kommanditisten? HSC Aufbauplan 8 GmbH & Co. KG

Das ist keine gute Bilanz. Wenn man die Beteiligung schon „Aufbauplan“ nennt, dann sollte das nicht nur bedeuten, dass sich die Werte im Bereich der nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteile der Kommanditisten erhöhen, oder?

HSC Aufbauplan 8 GmbH & Co. KG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 301.595,86 435.833,54
I. Finanzanlagen 301.595,86 435.833,54
B. Umlaufvermögen 209.909,56 206.291,65
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 88.327,58 88.180,08
II. Guthaben bei Kreditinstituten 121.581,98 118.111,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.027,24 858,73
D. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile der Kommanditisten 7.611,07 6.724,72
E. nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen von Kommanditisten 144,25 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 520.287,98 649.708,64

Passiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 497.147,79 628.731,32
I. Kapitalanteile persönlich haftender Gesellschafter 0,00 0,00
II. Kapitalanteile Kommanditisten 497.147,79 628.731,32
B. Rückstellungen 14.810,74 14.810,74
C. Verbindlichkeiten 8.329,45 6.166,58
Bilanzsumme, Summe Passiva 520.287,98 649.708,64

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die HSC Aufbauplan 8 GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg in Abteilung A unter Nr. 108060 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Gesellschaft gemäß § 267a Abs. 3 in Verbindung mit § 264a Abs. 1 HGB auf. Von den einge­räumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gemäß § 266 Abs. 1 Satz 3 f. HGB und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter teilweiser Inan­spruch­nahme der größenabhängigen Erleichterungen für kleine Gesellschaften gemäß § 274a und § 288 HGB.

Aufgrund der Änderungen des Handelsgesetzbuches durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurde das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung angepasst. Eine Umgliederung von Vorjahreszahlen war im Rahmen der Umstellung nicht erforderlich.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf die Posten der Bilanz angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften.

Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung der Gesellschaft (Going-Concern-Prinzip).

Die Bilanzierung des Finanzanlagevermögens erfolgte entsprechend des vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) erlassenen Standards IDW RS HFA 18. Danach sind erhaltene Ausschüttungen aus den Zielfondsgesellschaften insoweit nicht als Erträge aus Beteiligungen, sondern als Kapitalrückzahlungen zu erfassen, als es sich lediglich um eine gesellschaftsrechtlich zulässige Ausschüttung freier Liquidität und nicht um eine Ausschüttung laufender bzw. stehen gelassener Gewinne handelt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert bewertet.

Der Rechnungsabgrenzung wurde mit den Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Finanzanlagevermögen

Das Finanzanlagevermögen umfasst Beteiligungen an diversen Zielfonds. Soweit Anhalts­punkte für eine dauernde Wert­min­derung zum Bilanzstichtag vorlagen, wurden außer­plan­mäßige Abschreibungen auf die Finanzanlagen vorgenommen. Bei einem Wegfall der dauernden Wertminderungsgründe erfolgte eine Zuschreibung der Finanzanlagen bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten.

Eigenkapital

Das Kommanditkapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.875.205,00. Davon waren zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung EUR 36.001,10 als Hafteinlagen im Handelsregister eingetragen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275
Abs. 2 HGB aufgestellt.

VI. Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführerin der HSC Aufbauplan 8 GmbH & Co. KG ist die persönlich haftende Gesellschafterin Verwaltung HSC Aufbauplan Portfolio GmbH, Hamburg, mit einem gezeichneten Kapital von EUR 25.000,00.

Die Gesellschaft wird durch die Verwaltung HSC Aufbauplan Portfolio GmbH allein vertreten.

Alleiniger Geschäftsführer der Verwaltung HSC Aufbauplan Portfolio GmbH ist Herr Peter Fleischhauer, Kaufmann, Hamburg.

Arbeitnehmeranzahl

Im Geschäftsjahr 2016 waren keine Arbeitnehmer beschäftigt.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag liegen keine Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß §§ 251 und 285 Nr. 3a HGB vor.

Hamburg, den 26. Juni 2017     ______________________________________
Verwaltung HSC Aufbauplan Portfolio GmbH
für
HSC Aufbauplan 8 GmbH & Co. KG

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2016 – 31.12.2016

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 7.173,63 EUR.

1.1.2015 – 31.12.2015

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 5.095,58 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

26.06.2017 gez. Peter Fleischhauer

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 01.11.2017 festgestellt.

Kommentar hinterlassen