ConRendit 13 GmbH & Co. KG-bilanziell Überschuldet

„Das Eigenkapital der Gesellschaft wird nach Verrechnung mit den aufgelaufenen Jahresergebnissen unter der Position „Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil/Entnahmen seitens Kommanditisten“ ausgewiesen. Die Kommanditisten sind im Wesentlichen über die Treuhandkommanditistin mittelbar an der Gesellschaft beteiligt. Die zum Ende des Geschäftsjahres bestehende bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft wird nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht durch im Sachanlagevermögen enthaltene und nicht aufgedeckte stille Reserven kompensiert. Die Gäubiger wurden von der Geschäftsführung über die bilanzielle Überschuldung unterrichtet.“ Das findet man in der aktuellen Bilanz…

ConRendit 13 GmbH & Co. KG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 1.423.046,02 2.380.460,00
I. Sachanlagen 1.423.046,02 2.380.460,00
B. Umlaufvermögen 502.583,69 199.292,60
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 463.660,89 158.610,06
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 38.922,80 40.682,54
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.814.560,58 3.245.961,87
I. nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil von Kommanditisten 3.814.560,58 3.245.961,87
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.740.190,29 5.825.714,47

Passiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Rückstellungen 4.900,00 92.500,00
B. Verbindlichkeiten 5.735.290,29 5.733.214,47
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 5.735.290,29 5.733.214,47
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.740.190,29 5.825.714,47

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft wurde am 14. Mai 2008 als Kommanditgesellschaft in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HRA 108 333 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Personengesellschaft gemäß § 264a Abs. 1 i. V. mit § 267 Abs.1 HGB auf. Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen teilweise Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Von der Verpflichtung zur Aufstellung des Lageberichts ist die Gesellschaft gem. § 264 Abs. 1 HGB i.V. mit § 267 Abs. 1 HGB befreit.

Die sich im Anlagevermögen der Gesellschaft befindenden Vermögensgegenstände wurden teilweise durch ein bei der Commerzbank AG (vormals Dresdner Bank AG) aufgenommenes Darlehen finanziert. Als Sicherheiten der Ansprüche wurden die finanzierten Wirtschaftsgüter sicherungsübereignet. Des Weiteren zählt auch die offene und bestätigte Abtretung der Mieterträge zu den bestellten Sicherheiten. Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten beträgt im Sinne § 246 i.V. mit § 285 Satz 1 Nr. 1b HGB USD 21.309.457,00.

Zum Bilanzstichtag besteht kein Zinssicherungsgeschäft.

II.  Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener, planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommener linearer Abschreibungen.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten wurden mit den sich aus den Vorschriften §§ 252, 253 Absatz 1 und 256a HGB ergebenden Werten angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Forderungen und Verbindlichkeiten in der Fremdwährung USD mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aus der Bewertung zum Devisenkassamittelkurs resultierende sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge führen nicht zur Abgrenzung von latenten Steuern.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Bei dem ausgewiesenen Sachanlagevermögen handelt es sich um Container. Für die planmäßigen Abschreibungen der neuwertigen Container wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahren angesetzt. Für die gebraucht erworbenen Container werden die Abschreibungen über die zugrunde zu legende Restnutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgten linear.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen Euro 463.088,69 und berücksichtigen im Wesentlichen die Mieten für die Monate Oktober bis Dezember 2016. Sie waren im Zeitpunkt der Bilanzerstellung nicht vollständig ausgeglichen. Die Mietforderungen bestehen im Wesentlichen in der Fremdwährung USD.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Das Eigenkapital der Gesellschaft wird nach Verrechnung mit den aufgelaufenen Jahresergebnissen unter der Position „Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil/Entnahmen seitens Kommanditisten“ ausgewiesen. Die Kommanditisten sind im Wesentlichen über die Treuhandkommanditistin mittelbar an der Gesellschaft beteiligt. Die zum Ende des Geschäftsjahres bestehende bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft wird nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht durch im Sachanlagevermögen enthaltene und nicht aufgedeckte stille Reserven kompensiert. Die Gäubiger wurden von der Geschäftsführung über die bilanzielle Überschuldung unterrichtet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die Aufwendungen zur Erfüllung der Aufbewahrungspflichten sowie Aufwendungen für die Offenlegung der Jahresabschlüsse 2015 und 2016 im elektronischen Bundesanzeiger.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von Euro 5.636.989,04 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in der Höhe von Euro 0,00 eine Restlaufzeit von mehr als einem und weniger als fünf Jahren und in Höhe von Euro 0,00 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses 2016 wurde die Bewertung des USD-Darlehens unter Beachtung der §§ 252, 253 Absatz 1 sowie § 256a HGB mit dem gültigen Kurs am Bilanzstichtag vorgenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe des nominalen Kreditbetrages durch Sicherungsübereignung des Sachanlagevermögens sowie durch Abtretung der Mietansprüche gesichert. Hierzu gehört des Weiteren auch die Abtretung offener und bestätigter Mieterträge aus der Vermietung und Untervermietung der Vermögensgegenstände.

Es werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von Euro 58.247,24 und mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von Euro 0,00 ausgewiesen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse werden überwiegend aus der Vermietung von Container erzielt. Die Umrechnung der auf USD lautenden Mietforderungen erfolgte zu dem im Zeitpunkt der Fakturierung maßgebenden Umrechnungskurs, welcher regelmäßig vom Umrechnungskurs im Zeitpunkt des Forderungseinganges abweicht.

Die Aufwendungen und Verbindlichkeiten bestehen ebenfalls teilweise in der Fremdwährung USD. Die Umrechnung der auf Fremdwährung lautenden Verbindlichkeiten erfolgte zu dem im Zeitpunkt der Entstehung maßgebenden Umrechnungskurs, welcher regelmäßig vom Umrechnungskurs im Zeitpunkt des Zahlungsausgangs abweicht.

Ferner werden Kursdifferenzen berücksichtigt, die im Zusammenhang mit den bei der Erstellung des Jahresabschlusses 2016 vorgenommenen Bewertungen des in der Fremdwährung USD geführten Kontokorrentkontos, Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devissenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB stehen.

Die Gesellschaft realisierte somit im abgelaufenen Geschäftsjahr folgende Erträge bzw. Aufwendungen aus Kursdifferenzen:
Euro
Erträge aus Kursdifferenzen                                                                                                                32.813,81
Aufwendungen aus Kursdifferenzen                                                                                                  205.299,03

V.  Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung erfolgt durch die Komplementärin, die  . Sie hat vertragsgemäß keine Einlage geleistet und nimmt am Gewinn und Verlust der Gesellschaft nicht teil. Das Stammkapital der Komplementärin beträgt EUR 25.000,00.

Die Komplementärin wird durch ihren Geschäftsführer vertreten. Geschäftsführer ist:

Herr Olaf Will, Kaufmann, Hamburg

Hamburg, den 28. Juni 2017

Persönlich haftende Gesellschafterin
ConRendit 13 Verwaltungs GmbH

Olaf Will

sonstige Berichtsbestandteile

Olaf Will, Kaufmann, Hamburg

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde vor der Feststellung offengelegt.

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