Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft-gute Bilanz, aber nur auf den ersten Blick

Auf den ersten Blick keine schlechte Bilanz. Schaut man sich dann aber die nun veröffentlichte Bilanz des Unternehmens einmal genauer an, dann findet man da eine Poition die einen dann sicherlich Nachdenklich machen kann. Geht man in die Gewinn- und Verlustrechnung, dann stellt man fest, das  Jahresüberschuss/-fehlbetrag um über 80% gesunken ist. Da relativiert sich dann „gute Bilanz“.

Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft

Burbach-Holzhausen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Entwicklung

1. Branchenentwicklung

Entsprechend den Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests hatte sich im letzten Quartal 2016 das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe zum neunten Mal in Folge verbessert. Auch wurde die Geschäftsentwicklung mit Blick auf das Geschäftsjahr 2017 erneut günstiger eingeschätzt. Der Umfragewert Ende 2016 bezüglich der Geschäftserwartungen lag auf dem höchsten Wert seit Beginn der gesamtdeutschen Erhebung Anfang 1991.

Der Auftragsbestand blieb im Durchschnitt der Bausparten konstant bei 3,5 Monaten, im vergleichbaren Vorjahresmonat lag dieser Wert bei 2,7 Monaten. So klagten jeweils 11% der Baufirmen über Auftrags- und Arbeitskräftemangel. Von den befragten Unternehmen berichtete ein Viertel über Behinderungen der Bautätigkeit.

Der Geschäftsklimaindikator für den Hochbau ist in den drei Teilsparten gewerblicher und öffentlicher Hochbau sowie im Wohnungsbau ebenfalls gestiegen. Die befragten Unternehmen zeigten sich mit ihrer derzeitigen Geschäftslage zufriedener als zuletzt.

Im Tiefbau hat der Geschäftsklimaindikator geringfügig nachgegeben. Dennoch schätzen die befragten Firmen Ende 2016 den Geschäftsverlauf mit Blick auf 2017 in den nächsten sechs Monaten etwas positiver ein. Auch die Möglichkeit, Preissteigerungen durchzusetzen, wurde allgemein günstiger eingeschätzt als im Vorjahr.

Was bedeuten diese Aussagen nun für unsere Region? Nach Aussage der Industrie- und Handelskammer Siegen hat sich das Konjunkturklima spürbar verbessert. Ein Beschäftigungszuwachs auf mittlerweile 167.000 (+2%) sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, davon 46,4% aus dem Bereich des produzierenden Gewerbes einschließlich des Baugewerbes, können sich sehen lassen.

Auch eine Arbeitslosenquote von unter 5% in Wittgenstein und eine nochmals niedrigere Quote im Kreis Olpe sprechen eine deutliche Sprache. Insgesamt prognostiziert die IHK Siegen in ihrem Jahresabschlussbericht für das Geschäftsjahr 2016 mit Ausblick auf 2017 eine steigende Investitionstätigkeit, insbesondere im Kreis Olpe. Im Kernraum Siegen hingegen mit etwas Sorge im Hinblick auf die Eisen- und Stahlindustrie.

2. Konzernentwicklung

Die Entwicklung der Unternehmensbereiche der Hering Unternehmensgruppe im Einzelnen:

Die Hering Sanikonzept GmbH blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Mit einer Betriebsleistung von 39,48 Mio.€ konnte die ursprüngliche Prognose mehr als deutlich übertroffen werden (+21%). Das Gleiche gilt auch für den Ertragsbereich. Hier konnte das ursprüngliche Ertragsziel um 28,9% übertroffen werden.

Die Hering Bahnbau GmbH erwirtschaftete eine Bauleistung von 33,4 Mio.€, lag jedoch damit 4% unter Plan bei einem insgesamt negativen Betriebsergebnis. Trotz positiver Projektergebnisse konnte aufgrund einer schwankenden Auslastung keine vollständige Gemeinkostendeckung erreicht werden. Darüber hinaus wurden hohe Aufwendungen im Großmaschinenbereich für Reparaturen, Instandhaltungen sowie kostenintensive TÜV-Abnahmen im Berichtszeitraum verbucht.

Die Hering Bau GmbH & Co. KG Systeme erwirtschaftete im Berichtszeitraum eine Leistung in Höhe von 14,92 Mio.€ und lag damit deutlich, primär bedingt durch auftraggeberseitige Bauzeitverschiebungen unter ihrer eigenen Geschäftsplanung (-19% Leistung), wobei folglich die Ertragsprognose vor diesem Hintergrund nicht erreicht werden konnte.

Die Gleisbau Sabrodt GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2016 im ostdeutschen Markt erneut besonders gut behauptet. Die Planleistung konnte um fast 21% übertroffen werden. Die Betriebsrendite hat sich ebenfalls hervorragend entwickelt und ist überproportional (+57%) mitgewachsen.

Das Beteiligungsunternehmen Deutsche Gleisbau Union GmbH & Co. KG, kurz DGU, 25%-Beteiligung, mit Sitz in Koblenz blickt generell auf ein gutes Geschäftsjahr 2016 mit guter Auslastung zurück, wenngleich das hohe Niveau von 2015 nicht gehalten werden konnte. Unter anderem haben höhere Aufwendungen für Maschineninstandsetzungen zu einem erwarteten leicht negativen Ergebnis geführt haben, wenngleich die Mehrjahresplanung auf kommende Erträge weiterhin positiv bleibt.

Die Gleisbau-Union GmbH & Co. KG, kurz GBU, 88,09% Beteiligung, mit Sitz in Koblenz blickt in der Vermietung von Gleisstopfmaschinen auf ein gutes Geschäftsjahr 2016 zurück, das erneut mit einem guten positiven Jahresergebnis abgeschlossen werden konnte.

Das Beteiligungsunternehmen DICAD Systeme GmbH, kurz DICAD, mit Sitz in Köln (23%-Beteiligung) hat sich auch im zurückliegenden Geschäftsjahr erneut sehr positiv entwickelt. Wiederum weisen Betriebs- und Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2016/2017 (abweichendes Geschäftsjahr, Bilanzstichtag 30.06.) einen positiven Verlauf und ein sehr gutes Ergebnis aus.

Die MGW Gleis- und Weichenbau mbH & Co. KG, kurz MGW, (20%-Beteiligung) muss im Jahr 2016 erneut auf ein unbefriedigendes Geschäftsjahr im Hinblick auf Umsatz und Ertrag zurückblicken.

Wir, die Hering Unternehmensgruppe, haben uns aus strategischen und betriebswirtschaftlichen Gründen im Berichtszeitraum entschieden, uns von der Beteiligung an der MGW zu trennen. Folglich haben wir unsere Geschäftsanteile an die Mitgesellschafter der MGW zum Stichtag 31.12.2016 verkaufen können. Insofern besteht für die Hering Gruppe aus kommenden Verlusten und Liquiditätszuführungen an die MGW kein weiteres Geschäftsrisiko mehr.

Die Hering Unternehmensgruppe hat sich im Geschäftsjahr 2016 am Markt behaupten können. Die Gesamtjahresleistung hat in 2016 erstmals die 100 Mio.€ Linie übersprungen, wobei die generell gute betriebswirtschaftliche Ertragssituation durch Betriebsverluste im westdeutschen Bahnbaugeschäft das Ergebnis insgesamt belastet und somit konnte die ursprüngliche Ertragsplanung 2016 trotz eines insgesamt positiven Jahresabschlusses 2016 nicht erreicht werden.

II. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft gliedert sich in verschiedene Unternehmungen und Unternehmensbereiche. Die Anteile der operativen Unternehmenseinheiten am Gesamtumsatz verteilen sich entsprechend der neuen Struktur wie folgt:

TEUR Anteil
%
Hering Sanikonzept GmbH 30.573 45,82
Hering Bahnbau GmbH 12.592 18,87
Hering Bau GmbH & Co. KG Systeme 10.033 15,03
Gleisbau Sabrodt GmbH 12.914 19,35
BauTec Bauplanung und -beratung GmbH 622 0,93
Gesamtumsatz 66.734 100,00

III. Technische Entwicklung, Produktion

Die Hering Unternehmensgruppe ist ein innovatives und investives Unternehmen. Wie auch in den Vorjahren wurde im Geschäftsjahr 2016 erneut an innovativen Produktentwicklungen gearbeitet, im Berichtszeitraum wurden hiervon verschiedene Projekte umgesetzt, andere befinden sich noch im Entwicklungsprozess.

Nachstehend die technischen Entwicklungen der Unternehmensbereiche im Einzelnen:

Hering Sanikonzept GmbH

rail & fresh® WC: Mit der DB AG wurde ein Rahmenvertrag für den Neubau bzw. die Sanierung von 86 WC-Anlagen in Bahnhöfen abgeschlossen. Die standortbezogene Umsetzung der Marke „rail & fresh® WC“ steht dabei im Vordergrund. Die bekannten Features – aber auch neue Features wie Qualitätsüberwachung, Qualitätsbewertungssystem oder bargeldloses Bezahlen wird an den Standorten umgesetzt.

Bargeldloses Bezahlen: Beginnend mit den rail & fresh® WC-Anlagen, aber auch für City-WC-Anlagen, bieten wir den Nutzern das bargeldlose Bezahlen mittels Karte an. Via NFC-Technik wird dem Kunden der Eintrittspreis für die WC-Benutzung belastet. Das bargeldlose Bezahlen ist in Deutschland noch unterentwickelt, wird aber zukünftig enorm an Bedeutung gewinnen. Wir sind hier Vorreiter in der Branche.

Multi-Funktions-WC: Für ein Großprojekt in Norddeutschland haben wir WC-Anlagen entwickelt und umgesetzt, die neben der reinen WC-Benutzung auch mittels Online-Screens in der Fassade, zusätzlich Stadtinformationen anbietet. Ferner wird eine E-Bike-Ladestation, ein Luftdruck-Nachfüllstation für Fahrräder und eine Außen-Wasserstelle in die Fassade integriert. Damit bieten wir einen echten Bürgerservice an.

Die Hering Sanikonzept GmbH hat einen Konfigurator für unsere City-WC-Anlagen entwickelt. Der Konfigurator visualisiert die individuelle Erarbeitung von Kundenlösungen für WC-Anlagen, speziell bei unserer wichtigen Zielgruppe „Städte und Gemeinden“.

Hering Bau GmbH & Co. KG

Die Hering Bau GmbH & Co. KG Systeme entwickelt aktuell an mehreren Produkten in den einzelnen Bereichen Systemdächer, Systembahnsteige, Lärmschutz und Architekturbeton. Zu den technischen Entwicklungen im Bereich Systeme seien beispielhaft betoShell® Neo30 – großformatige vorgehängte Fassadenplatten aus Carbonbeton, für die wir auch in 2016 die DIBt-Zulassung erhalten haben – genannt, als auch modula®flex – standardisierte Sanierungselemente für Bahnsteige aus Textilbeton.

Außerdem beschäftigen wir uns mit dem Thema Building Information Modelling (BIM) im Bahnbau als auch im Architekturbeton. Hier erstellen wir zum einen Bauteilfamilien für Systembahnsteige und Systemdächer als auch für unseren Bereich Hering Architectural Concrete. Hiermit sind wir Treiber in der Digitalisierung der Bauprozesse als Antwort auf das Thema Industrie 4.0 in der Bauwirtschaft.

Gleisbau Sabrodt GmbH

Stärkung des Krangeschäftes: Die Gleisbau Sabrodt GmbH betreibt mittlerweile 3 Eisenbahnkrane mit Bahnzulassung. Diese Krane, der EDK 300/5 (50 T), der GS 40.08 (45 T) und der GS 100.06 (100 T) wurden für eigene Baustellen und auch extern in der Vermietung eingesetzt. Auf dem freien Markt konnten im Jahr 2016 insgesamt 60 Schichten verkauft werden.

IV. Investitionen

Für die Aufrechterhaltung und Modernisierung des Anlagevermögens wurden in der Hering Gruppe 5.959 T€ für Ersatz- und Neuinvestitionen getätigt.

In der Hering Sanikonzept GmbH handelt es sich im Wesentlichen um Investitionen in rail & fresh® -, shop & fresh®– sowie city & fresh®-WC-Center-Anlagen und um Investitionen in ein neues innovatives Geschäftsfeld.

Die Hering Sanikonzept GmbH errichtete im Auftrag der Hering Service GmbH am Frankfurter Flughafen für den Kunden FRAPORT ein Transithotel My Cloud® für Transitpassagiere, die für Zwischenaufenthalte stundenweise Komfortzimmer nutzen können. Der Hering Service GmbH obliegt auch die Betreibung des Hotels, welche durch einen langjährigen Vertrag abgesichert ist.

Im Berichtsjahr wurde für die Hering Sanikonzept GmbH eine zweite große Fertigungshalle am Standort Burbach-Holzhausen eingeweiht. Ein weiteres Bekenntnis unseres Unternehmen zum Standort Burbach-Holzhausen. Die neue Halle Sanikonzept ist auf dem Dach mit einer Leistung von 96 kWp ausgestattet. Der erzeugte Strom soll vorwiegend eigengenutzt werden.

Die Hering Bau GmbH & Co. KG Systeme investierte in viele mittlere und kleinere Einzelinvestitionen. Nennenswert hier ist die Anschaffung einer hydraulischen Ramme mit Ziehvibrator für den Bereich des Lärmschutzes.

In der Hering Bahnbau GmbH von nennenswerter Bedeutung ist die Anschaffung eines KIROW-Kran KRC 910 nebst Schutzwagen, der in 2016 ausgeliefert worden ist. Weiterhin wurde in einen Liebherr Zweiwege-Bagger, einen Kubota-Radlader, einen VW-Transporter sowie einen Universal-Gleisbau-Schrauber investiert.

Die Gleisbau Sabrodt GmbH investierte weiter in ihr erfolgreiches Krangeschäft sowie in einen Komatsu-Radlader und in ein Anbaustopfgerät.

Die Verwaltungs- und Managementgesellschaften haben im Wesentlichen im Bereich der IT-Hardware und Software, IT-Lizenzen sowie in individuelle IT-spezifische Schulungen investiert.

Wie in den Vorjahren wurde im Berichtszeitraum kontinuierlich und gezielt in die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch individuelle Schulungen und Seminare investiert.

V. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter / Personalentwicklung

Die Mitarbeiterzahl im Konzern betrug zum Stichtag 483 Mitarbeiter/-innen (Vorjahr 451) und verteilt sich dabei wie folgt:

Am Standort Burbach 338 Mitarbeiter-/innen (Vorjahr 310), am Standort Hering Bahnbau GmbH Essen 67 (Vorjahr 67) und am Standort Gleisbau Sabrodt 73 (Vorjahr 74) sowie 5 Mitarbeiter in unseren Auslandsgesellschaften.

Das Personalmanagement und die Geschäftsführung haben unter Einbeziehung eines Mitarbeiterteams gemeinsam mit der Initiative für neue Qualität der Arbeit, kurz „INQA“ genannt, eine Arbeitgebermarke erarbeitet und umgesetzt, Motto „Wertschätzung baut Zukunft“, um Hering als traditionsreiches mittelständisches attraktives Unternehmen vorzustellen und um Fach- und Nachwuchskräfte für eine Tätigkeit bzw. Ausbildung bei Hering zu gewinnen. Als eines der führenden mittelständischen Bauunternehmen in Deutschland mit internationaler Ausrichtung und hoher Inno-vationskraft bietet Hering ein breites Spektrum an technischen, kaufmännischen und gewerblichen Berufsfeldern. Als besondere Initiative im Recruiting haben wir im Februar 2016 sechs Unternehmen aus der Region angesprochen, mit denen zusammen wir die Ausbildungsmesse Südliches Siegerland auf die Beine gestellt haben, an der dann schließlich 37 Unternehmen ihre Berufe in der Region Südliches Siegerland gezeigt haben. Beim Personalmanagement achten wir auf die Wertschätzung, Förderung und den Ausbau der Kompetenzen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ergebnis des INQA-Projektes war zum Beispiel auch ein Intranet-Relaunch in 2016, die Erweiterung und Verbesserung der Informationen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Personalentwicklung und Personalqualifikation genießen in der Hering Unternehmensgruppe einen hohen Stellenwert. Fach- und Führungskräfte wurden in Einzel- oder Gruppenseminaren fachlich und persönlich individuell geschult.

Auch das betriebliche Gesundheitsmanagement wird regelmäßig gefördert. Im Herbst 2015 wurde ein neuer Pausenpark eröffnet, seit Januar 2016 gibt es einen gesunden warmen Mittagstisch. In 2016 haben wir außerdem ein Projekt „Fit im Job“ – ein Angebot insbesondere an unsere gewerblichen Mitarbeiter für gesunde Bewegung im Arbeitsalltag – etabliert. Für unsere Führungskräfte wurden Trainings zum „Gesunden Führen“ und Maßnahmen zur psychischen Gefährdungsbeurteilung durchgeführt.

Das Partnerschaftsmodell der Hering Unternehmensgruppe an den Standorten Burbach und Essen erweist sich wie auch in den Vorjahren als ein hochattraktives Modell der Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter-Beteiligung am Unternehmensgewinn. Die Möglichkeit dieser stillen Mitarbeiterbeteiligung nehmen am Standort Burbach 99% der Belegschaft gerne an. Seit 2015 ist auch der Standort Essen beteiligt. Das Partnerschaftsmodell ist und bleibt seit nunmehr über vierzig Jahren ein sozialer Eckpfeiler des Unternehmens und wird auch in den kommenden Jahren weitergeführt werden.

VI. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die sehr guten Ratingbewertungen bei Banken, Kreditinstituten und Kreditversicherern konnten auch im Berichtsjahr 2016 stabilisiert werden, was unter anderem auch positive Effekte auf niedrige Aval- und Finanzkonditionen hatte. Wie in den Vorjahren nimmt die Hering Unternehmensgruppe im Rating in ihrer Branche eine sehr gute Position ein. Ziel ist es, das Rating stets im Fokus zu halten und weiter zu entwickeln, wobei dies durch die allgemein deutlich gestiegenen Anforderungen an die Rating-Systeme, veranlasst durch die Bankenaufsicht bzw. die Europäische Zentralbank (RZB), eine hohe Herausforderung darstellt.

Der der Hering Unternehmensgruppe im Jahr 2016 zur Verfügung stehende Avalrahmen für Anzahlungs-, Vertrags- und Gewährleistungsbürgschaften besteht wie auch in den Vorjahren ohne Barhinterlegungen. Der Avalrahmen war und ist in seiner Höhe als ausreichend für unser auch nun erweitertes Geschäft zu bezeichnen. Es bestehen nach wie vor Zusagen seitens der Kreditversicherer diesen – sofern notwendig – jederzeit nach oben anzupassen.

Der Avalrahmen wurde im Berichtszeitraum ähnlich der Vorjahre im Durchschnitt zu 70% ausgeschöpft. Bereitstellungsgebühren / Zinsen für den nicht ausgeschöpften Teil fallen nicht an. Durch die nach wie vor sehr guten Ratingbewertungen befinden sich die Avalgebühren auf niedrigem Niveau.

Das konsequente Offene-Posten-Management sowie das hiermit verbundene kontinuierliche Mahnwesen haben maßgeblich dazu beigetragen, stets eine ausreichende Liquidität vorhalten zu können, was sich auch in einem positiven Cash Flow 2016 wiederspiegelt. Zu keinem Zeitpunkt musste auf Kontokorrentlinien zurückgegriffen werden, was die finanzielle Stärke der Hering Gruppe unterstreicht.

Auch im Geschäftsjahr 2016 war der Bereich der erbrachten, jedoch noch nicht fakturierbaren Leistungen primär im Nachtragsgeschäft von Bahnbauleistungen als schwierig zu betrachten. Die Verzögerungen auf Auftraggeber-Seite, mit uns Nachtragsverhandlungen zu führen, um uns damit in Lage zu versetzen, verhandelte Nachtragspositionen auch berechnen zu können, stellt uns immer wieder vor große Herausforderungen. Im Dialog mit den Bauverbänden konnte erreicht werden, dass unser Kunde Deutsche Bahn AG diese Prozesse durch eine festgelegte Verfahrensweise in Zukunft beschleunigen will.

Im vorliegenden Berichtszeitraum wurde ein Vorsteuerergebnis in Höhe von 1.203 T€ erwirtschaftet.

VII. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung und Ausblick

Die seit 2015 neu formierten Unternehmensbereiche arbeiten grundsätzlich auf unterschiedlichen Märkten und Kundenstrukturen, wobei es primär im bahnaffinen Bereich auch gemeinsame Schnittmengen und Synergien gibt.

Das implementierte und gelebte Compliance-System der Hering Unternehmensgruppe verstärkt den risikominimierenden Effekt weiter. Die Bestellung eines Compliance-Beauftragten und die diesbezüglich durchgeführten internen Schulungen bilden ein neues Qualitätsmerkmal in der Hering Gruppe.

Das bestehende Risikomanagement auf Projektebene hilft uns, bestehende Projektrisiken zu identifizieren, diese mit unseren Kunden zu verhandeln und/oder entsprechende Vorsorgen zu treffen.

Das zeitnahe Unternehmenscontrolling für die gesamte Hering Unternehmensgruppe genießt nach wie vor höchste Priorität. Die Zahlen unserer inländischen Beteiligungen und unserer Auslandsgesellschaften sind in unser monatliches Reporting integriert, wozu auch die Überwachung des Cash-Flows gehört. Wie unter VI. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausgeführt, war die Hering Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2016 unter Verzicht auf die Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten zu jedem Zeitpunkt liquide. Gewährte Skonti wurden konsequent ausgenutzt. Dieses Ziel haben wir auch für 2017 ausgegeben.

Aufgrund des umfangreichen Planungs- und Controlling-Instrumentariums sind wir jederzeit in der Lage, eine wirtschaftliche und finanzielle Gesamtaussage für die Hering Unternehmensgruppe zu treffen.

Im Auftragsbestand befindliche Risiken wurden identifiziert und angemessen bewertet.

Das für unser Haus nicht befriedigende Auslandsgeschäft werden wir nicht nur weiter im Blick behalten, vielmehr planen wir Veränderungen, die auch in der Nichtfortführung der Auslandsgesellschaften in Südafrika und den USA liegen. Für andere Auslandsmärkte wollen wir jedoch die Vertriebsaktivitäten erhöhen und kurzfristig einen Auslandsanteil von 10% des Umsatzes erreichen. Hierfür wird ab 2017 ein neuer Mitarbeiter das Business Development – zunächst primär im Ausland – weiter verstärken und vorantreiben.

Weiter sind wir 2017 erneut EMAS-re-zertifiziert worden. In diesem Zusammenhang haben wir 2017 unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Im Wesentlichen wurden Themen adressiert wie die Nutzung regenerativer Energien, Potentiale zur Ressourceneinsparung sowie ein umweltfreundliches Mobilitätsmanagement, aber auch Themen wie Mitarbeitermotivation, soziale Verantwortung verbunden mit wirtschaftlichen Aspekten werden in diesem Nachhaltigkeitsbericht zum Ausdruck gebracht

Unternehmensleitung und Geschäftsführung sehen sich in der neuen Unternehmensformation dem Markt gegenüber gut aufgestellt. Nicht nur durch die Konzentration auf unsere Märkte, sondern auch das Nutzen von Potentialen sowie das Heben von Synergien geben uns Optimismus für die Zukunft.

Festzuhalten bleibt, dass die Hering Unternehmensgruppe ihre Kernziele in einem herausfordernden Marktumfeld überwiegend erreicht hat. Für das im Geschäftsjahr 2016 nicht zufriedenstellende Bahnbaugeschäft haben wir ein zielgerichtetes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, das uns helfen wird, ab 2017 wieder ertragreich zu agieren. Für das Geschäftsjahr 2017 rechnen wir mit einem deutlich höheren Ergebnis.

Für die Zukunft sehen wir uns gut aufgestellt, gemeinsam mit unseren Kunden, Banken, Kreditversicherern, Mitunternehmern und Mitarbeitern die Zukunft unseres Unternehmens zu gestalten und die Herausforderungen des Marktes anzunehmen. Wir werden auch im kommenden Geschäftsjahr mit allen Kräften dafür sorgen, an die positive Unternehmensentwicklung der Vorjahre anzuknüpfen.

 

Burbach, den 19. Juni 2017

Hering GmbH

Annette Hering

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016

AKTIVA

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.596.722,00 5.477.098,70
5.596.722,00 5.477.098,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 433.561,46 450.288,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.047.256,81 1.769.869,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.575.812,06 2.279.074,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.087.689.94 120.586,19
8.144.320,27 4.619.818,63
III. Finanzanlagen
1. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.040,00 3.040,00
2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.719.068,64 2.124.901,64
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.070.000,00
1.722.108,64 3.197.941,64
15.463.150,91 13.294.858,97
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.383.871,53 1.208.294,54
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 101.853.208,62 75.120.736,32
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.488,29 3.897,31
4. Geleistete Anzahlungen 3.073,99 1.251,70
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -89.189.331,84 -63.998.155,13
14.054.310,59 12.336.024,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.746.066,78 6.073.024,82
2. Forderungen gegen übrige Hering Unternehmen 0,00 39,27
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 124.362,69 122.541,37
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.618.293,18 3.399.979,53
10.488.722,65 9.595.584,99
DI. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.755.277,48 10.410.219,65
35 298 310,72 32 341 829,38
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 68.644,31 73.632,18
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 80.188,74 8.433,44
50.910.294,68 45.718.753,97

PASSIVA

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Kapitalanteil der Kommanditisten 2.556.459,41 2.556.459,41
II. Rücklagen 1.094.883,88 1.094.883,88
III. Bilanzgewinn
1. Gewinnvortrag 13.694.408,94 11.265.869,54
2. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 293.210,03 2.970.319,48
3. Gutschrift des Ergebnisanteils der Kommanditistin -461.088,72 -541.780,08
13.526.530,25 13.694.408,94
IV. Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnungen 298.264,58 222.603,76
V. Anteile Minderheitsgesellschafter 26.359,15 26.265,65
17.502.497,27 17.594.621,64
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 189.479,10 751.032,49
2. Sonstige Rückstellungen 8.836.279,43 7.422.035,88
9.025.758,53 8.173.068,37
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.697.877,30 2.971.662,68
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.614.049,51 2.625.739,55
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.513.512,40 4.301.807,85
4. Verbindlichkeiten gegenüber übrigen Hering Unternehmen 24.542,01 16.029,48
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.447.321,16 5.188.403,54
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 65.980,68 79.676,77
7. Mitarbeiterbeteiligungen 501.780,33 471.062,51
8. Sonstige Verbindlichkeiten 4.202.345,58 4.286.809,03
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 449.793,97 (Vorjahr: EUR 578.558,01)
– davon aus Steuern: EUR 169.087,32 (Vorjahr: EUR 581.356,23)
24.067.408,97 19.941.191,41
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 314.483,91 9.122,55
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 146,00 750,00
50.910.294,68 45.718.753.97

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2016

2016 2015
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 68.038.338,11 87.695.427,83
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 26.732.063,28 5.794.106,40
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.108.470,01 1.575.325,52
4. Gesamtleistung 95.878.871,40 95.064.859,75
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -19.197.241,07 -17.575.097,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -24.870.775,79 -24.733.883,10
-44.068.016,86 -42.308.980,10
6. Rohergebnis 51.810.854,54 52.755.879,65
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -20.105.138,22 -18.785.181,03
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.324.764,32 -6.157.524,35
– davon für Altersversorgung: EUR 55.246,66 (Vorjahr: EUR 47.538,16)
-26.429.902,54 -24.942.705,38
8. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.155.098,87 -2.275.344,08
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 -14.569,09
-2.155.098,87 -2.289.913,17
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -21.861.988,36 -20.863.500,53
10. Betriebsergebnis 1.363.864,77 4.659.760,57
11. Erträge aus Beteiligungen 111.407,73 43,59
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51.851,04 86.424,16
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -150.000,00
14. Aufwendungen aus Verlustübernahme -16.819,21 -90.460,39
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -306.940,64 -283.865,42
16. Finanzergebnis -160.501,08 -437.858,06
17. Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag -878.816,99 -1.181.648,46
– davon latente Steuern: EUR -147.359,30 (Vorjahr: EUR 2.644,70)
18. Ergebnis nach Steuern 324.546,70 3.040.254,05
19. Sonstige Steuern -23.128,09 -37.096,57
20. Ergebnisanteil Minderheitsgesellschafter -8.208,58 -32.838,00
21. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 293.210,03 2.970.319,48
22. Gewinnvortrag 13.694.408,94 11.265.869,54
23. Gutschrift des Ergebnisanteils der Kommanditistin -461.088,72 -541.780,08
24. Bilanzgewinn 13.526.530,25 13.694.408,94

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag

Die Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft hat ihren Sitz in Burbach-Holzhausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HR A 5642 eingetragen. Alle in den Konzernabschluss per 31. Dezember 2016 der Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft, Burbach-Holzhausen einbezogenen Unternehmen haben den Bilanzstichtag des Mutterunternehmens. Dieser Konzernabschluss wird beim zuständigen Handelsregister, Siegen, offengelegt.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB i.d.F. des BilRUG unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 und 2, 266 ff. HGB).

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden. Im Berichtsjahr waren erstmals die geänderten gesetzlichen Regelungen zur Definition der Umsatzerlöse (§ 277 HGB) anzuwenden. Hierdurch ergab sich kein Anpassungsbedarf.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

In den Konsolidierungskreis wurden folgende Unternehmen einbezogen:

Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft, Burbach-Holzhausen (Mutterunternehmen)

Hering Bau GmbH & Co. KG, Burbach-Holzhausen (100% Anteilsbesitz)

Hering Management GmbH, Burbach-Holzhausen (100% Anteilsbesitz)

BauTec Bauplanung und Beratung GmbH, Burbach-Holzhausen (100% Anteilsbesitz)

Hering Sanikonzept GmbH, Burbach-Holzhausen (100% Anteilsbesitz)

InterPublic GmbH Urbane Systeme, Burbach-Holzhausen (100% Anteilsbesitz)

Hering Bau Verwaltungs-GmbH, Burbach-Holzhausen (98% Anteilsbesitz)

Hering Gleis- und Ingenieurbau Verwaltungs GmbH, Burbach-Holzhausen (98% Anteilsbesitz)

Gleisbau Union GmbH & Co. KG, Koblenz (88,09% Anteilsbesitz)

Hering Bahnbau GmbH, Essen (100% Anteilsbesitz)

Gleisbau Sabrodt GmbH, Elsterheide (100% Anteilsbesitz)

Hering Asset Management GmbH & Co. KG, Burbach-Holzhausen (100% Anteilsbesitz)

Hering Service GmbH, Burbach-Holzhausen (100% Anteilsbesitz)

Hering Interpublic C.V., Den Haag – Niederlande (100% Anteilsbesitz)

Hering Austria GmbH & Co. KG, Wien – Österreich (100% Anteilsbesitz)

Hering Interpublic Sarl., Echallens – Schweiz (100% Anteilsbesitz)

Hering UK LLP, Newbury – England (100% Anteilsbesitz)

Hering International LLC, Marietta – USA (100% Anteilsbesitz)

Hering South Africa Engineering (Pty) Ltd., Durban – Südafrika (100% Anteilsbesitz)

Angaben nach § 313 Abs. 1 Nr. 6 HGB:

Die Hering Bau Verwaltungs-GmbH übernimmt die Komplementärfunktion für die Hering Bau GmbH & Co. KG, Burbach-Holzhausen.

Die Hering Gleis- und Ingenieurbau Verwaltungs GmbH übernimmt die Komplementärfunktion für die Hering Austria GmbH & Co. KG, Wien.

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung für ab dem 01.01.2010 erworbene oder gegründete Tochtergesellschaften wurde nach der Neubewertungsmethode des § 301 Abs. 1 HGB vorgenommen.

Die Kapitalkonsolidierung für sogenannte Altfälle (Erstkonsolidierung vor 2009) wurde nach der Buch-wertmethode gemäß § 301 Abs. 2 HGB a.F. zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss vorgenommen. Die Bilanzierung erfolgte insoweit abweichend von DRS 4. Ein Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wurde gemäß § 301 Abs. 1 Satz 3 HGB a.F. den anzusetzenden Vermögensgegenständen zugeschrieben, soweit deren Wert höher ist als der bisherige Wertansatz. Unwesentliche Unterschiedsbeträge wurden sofort erfolgswirksam verbucht.

Unterschiedsbeträge aus den aufgelaufenen Verlusten für den Zeitraum zwischen Gründung und der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss werden offen von den Rücklagen abgezogen. Dies betrifft ausschließlich die Auslandsgesellschaften.

Konzerninterne Zwischengewinne und -verluste werden bei Anfall eliminiert, § 304 HGB.

Die §§ 303, 305 HGB bezüglich der Schulden- bzw. Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden beachtet.

Die Währungsumrechnung (§ 308a HGB) der Vermögenswerte und Schulden erfolgt zum Stichtagskurs; die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung und damit das in der Erfolgsrechnung ausgewiesene Jahresergebnis werden zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die sich daraus ergebenden Differenzen werden erfolgsneutral erfasst und offen von der Rücklage abgesetzt.

Die für die Währungsumrechnung zugrunde gelegten Wechselkurse betragen:

Stichtagskurs Durchschnittskurs
US-Dollar 1 USD = 0,94901 € 1 USD = 0,90367 €
Schweizer Franken 1 CHF = 0,93115 € 1 CHF = 0,91735 €
Britische Pfund 1 GBP = 1,16735 € 1 GBP = 1,22086 €
Südafrikanischer Rand 1 ZAR = 0,06940 € 1 ZAR = 0,06214 €

IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewendeten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 410,00 € nicht übersteigen, wurden als sofort abziehbarer Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich erforderlicher Abschreibungen angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit stichtagsnahen Marktpreisen zum Bilanzstichtag, höchstens jedoch zu Anschaffungskosten, bewertet.

Unfertige Erzeugnisse und Leistungen sowie fertige Erzeugnisse sind mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Bei der Ermittlung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind die von Mitunternehmern erbrachten noch nicht abgerechneten Leistungen mit einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Die Bewertung der Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalwert angesetzt. Aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Die aktiven latenten Steuern sind mit einem konzernindividuellen Steuersatz bewertet.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs oder mit einem Sicherungskurs bewertet, soweit nicht gemäß § 256a S. 2 HGB bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr das Realisations- bzw. Imparitätsprinzip zu berücksichtigen waren.

Die passiven latenten Steuern sind mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet.

V. Angaben zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Folgende Beteiligungen bestehen zum Stichtag:

Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis
% TEUR TEUR
Rückenstudio Dreiländereck GbR 100,00 0 13
Gleisbau-Union Verwaltungs-GmbH, Koblenz 88,09 33 2
DICAD Systeme GmbH, Köln 23,00 869 292
DGU Deutsche Gleisbau-Union GmbH & Co. KG 25,00 2.529 193

Als Beteiligungen wurden die Buchwerte von Unternehmen ausgewiesen, die nicht unter der einheitlichen Leitung der Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft stehen oder aus anderen Gründen nicht konsolidiert werden.

Die Geschäftstätigkeit der Rückenstudio Dreiländereck GbR findet außerhalb der Konzerntätigkeit statt und ist von untergeordneter Bedeutung. Die GbR wird daher nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen.

Die Beteiligungen an der Gleisbau-Union Verwaltungs-GmbH, der DGU Deutsche Gleisbau-Union GmbH & Co. KG und an der DICAD Systeme GmbH sind von untergeordneter Bedeutung und werden daher nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen.

Aktive Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern (TEUR 80) resultieren aus gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von TEUR 75 zweier in den Konzernabschluss einbezogener Töchter. Der angewendete Steuersatz beträgt 15%.

Eigenkapital

Das Kommanditkapital ist in DM festgelegt und beträgt DM 5.000.000,00 (EUR 2.556.473,03).

Entwicklung des Bilanzgewinns:

EUR
Gewinnvortrag 13.694.408,94
Jahresüberschuss 2016 293.210,03
Gutschrift des Ergebnisanteils der Kommanditistin -461.088,72
Stand 31.12.2016 13.526.530,25

Entwicklung Anteile Minderheitsgesellschafter:

EUR
GBU Gleisbau-Union GmbH & Co. KG
Kapitalanteile Fremdgesellschafter 01.01.2015 24.685,46
Gewinnanteil 2016 8.115,08
Gutschrift Ergebnisanteile der Minderheitsgesellschafter -8.115,08
Stand 31.12.2015 24.685,46
Hering Bau Verwaltungs GmbH
Kapitalanteil Hering GmbH, Burbach-Holzhausen 01.01.2015 841,93
Gewinnanteil 2016 33,97
Stand 31.12.2015 875,90
Hering Gleis- und Ingenieurbau Verwaltungs GmbH
Kapitalanteil Hering GmbH, Burbach-Holzhausen 01.01.2015 738,26
Gewinnanteil 2016 59,53
Stand 31.12.2015 797,79
Summe 26.359,15

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen ist eine Rückstellung für Lebensarbeitszeitverpflichungen in Höhe von TEUR 818 enthalten. Der Betrag ist in gleicher Höhe durch eine Versicherung gedeckt und mit Bargeld auf einem verpfändeten Anderkonto insolvenzsicher hinterlegt, so dass eine Verrechnung der Rückstellung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der entsprechenden Forderung erfolgt.

Gesamtbetrag
31.12.2016
Davon mit einer Restlaufzeit Gesamtbetrag
31.12.2015
bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahre von mehr als fünf Jahre
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.697.877,30 2.869.991,43 725.549,47 2.102.336,40 2.971.662,68
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.614.049,51 2.614.049,51 0,00 0,00 2.625.739,55
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.513.512,40 5.513.512,40 0,00 0,00 4.301.807,85
Verbindlichkeiten gegenüber übrigen Hering Unternehmen 24.542,01 24.542,01 0,00 0,00 16.029,48
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.447.321,16 5.279.422,32 167.898,84 0,00 5.188.403,54
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 65.980,68 65.980,68 0,00 0,00 79.676,77
Mitarbeiterbeteiligungen 501.780,33 119.556,87 239.043,85 143.179,61 471.062,51
Sonstige Verbindlichkeiten 4.202.345,58 2.911.058,21 932.787,37 358.500,00 4.286.809,03
24.067.408,97 19.398.113,43 2.065.279,53 2.604.016,01 19.941.191,41

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden folgende Sicherheiten gestellt:

Gesamtschuldnerische Bürgschaft in Höhe von TEUR 3.690

Sicherungsübereignung einer Maschine

Die Verbindlichkeiten gegenüber übrigen Hering-Unternehmen bestehen gegenüber den nicht in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern sind durch Anpassungen von Rückstellungen aufgrund der Erstanwendungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes entstanden.

Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag bestehen folgende von Kreditinstituten bzw. Versicherungen herausgelegten Avale:

Vertragserfüllung: TEUR 15.355
Gewährleistung: TEUR 6.098
Vorauszahlung: TEUR 3.214
Prozesskostenbürgschaft: TEUR 125
Zahlungssicherheit: TEUR 333
Handwerkersicherung: TEUR 8

Aus der bis heute vorliegenden Kenntnis ist eine Inanspruchnahme nicht zu erwarten.

• Verpflichtungen aus Bürgschaften gegenüber Arbeitsgemeinschaften: € 2.410.575,44

Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Bonität der Kunden nicht gerechnet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige Verpflichtungen aus Leasinggeschäften:

Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.877.393,46
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren: € 4.330.968,05
Restlaufzeit über fünf Jahren: € 222.970,08

Mieten und Pachten

Die jährlichen Mieten und Pachten betragen rd. TEUR 3.654.

VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Konzerntätigkeit gliedert sich in drei Unternehmensbereiche, die mit über 98% zum Konzernumsatz beigetragen haben. Die in- und ausländischen Anteile der operativen Unternehmensbereiche verteilen sich wie folgt:

– Bahnbau 37,27%
– Systeme 15,79%
– Sanitäranlagen 45,89%

Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich wie folgt:

31.12.2016
TEUR
Bahnbau 25.744
Systeme 10.908
Sanitäranlagen 31.700
68.352

VII. Weitere Angaben

Prüfung: € 83.000,00
Steuerberatung: € 22.000,00
Sonstige Beratung: € 15.000,00

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 418 Mitarbeiter (ohne Aushilfen) beschäftigt (Vorjahr: 434).

Die Arbeitnehmer verteilen sich wie folgt auf die Unternehmen bzw. Unternehmensbereiche:

Durchschnittliche Anzahl Arbeitnehmer
Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft 6
Hering Sanikonzept GmbH 72
Hering Bau GmbH & Co. KG, Systeme 61
BauTec Bauplanung und Beratung GmbH 8
Hering Management GmbH 35
Gleisbau Sabrodt GmbH, Elsterheide 75
Hering Bahnbau GmbH, Essen 161
418

Persönlich haftende Gesellschafterin und alleinige Geschäftsführerin der Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft ist die Hering GmbH mit Sitz in Burbach-Holzhausen. Ihr gezeichnetes Kapital beträgt DM 50.000,00 (EUR 25.564,59).

Die Gesamtbezüge aller Geschäftsführer im Konzern betragen EUR 1.323.421,00. Die Gesamtbezüge des Beirats beliefen sich auf EUR 18.091,92.

Nachfolgende vollkonsolidierte inländische Tochtergesellschaften haben die gemäß §§ 264 Abs. 3, 264b Nr. 3 HGB erforderlichen Bedingungen erfüllt und sind deshalb von der Offenlegung ihrer Jahresabschlussunterlagen befreit:

Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft

Hering Management GmbH, Burbach-Holzhausen

Bau Tec Bauplanung und Beratung GmbH, Burbach-Holzhausen

Hering Sanikonzept GmbH, Burbach-Holzhausen

InterPublic GmbH Urbane Systeme, Burbach-Holzhausen

Hering Bau Verwaltungs GmbH, Burbach-Holzhausen

Hering Gleis- und Ingenieurbau Verwaltungs GmbH, Burbach-Holzhausen

Hering Bahnbau GmbH, Essen

Gleisbau Sabrodt GmbH, Elsterheide

Hering Service GmbH, Burbach-Holzhausen

Hering Bau GmbH & Co. KG

Hering Asset Management GmbH & Co. KG

 

Burbach-Holzhausen, den 19.06.2017

Hering GmbH

vertreten durch

Annette Hering, Geschäftsführerin

ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2016

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01. Jan. 2016 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2016
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.505.718,92 1.277.548,31 232.792,12 12.550.475,11
11.505.718,92 1.277.548,31 232.792,12 12.550.475,11
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 582.042,62 0,00 0,00 582.042,62
Technische Anlagen und Maschinen 14.481.999,14 825.991,25 399.691,93 14.908.298,46
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.855.610,45 888.383,51 71.153,68 9.672.840,28
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 120.586,19 2.967.103,75 0,00 3.087.689,94
Konsolidierung 0,00 0,00 0,00 0,00
24.040.238,40 4.681.478,51 470.845,61 28.250.871,30
FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.040,00 0,00 0,00 3.040,00
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.673.780,29 0,00 702.990,59 1.970.789,70
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.135.000,00 0.00 1.135.000,00 0,00
3.811.820,29 0,00 1.837.990,59 1.973.829,70
39.357.777,61 5.959.026,82 2.541.628,32 42.775.176,11
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
01. Jan. 2016 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2016
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.024.633,23 1.002.265,00 73.145,12 6.953.753,11
6.024.633,23 1.002.265,00 73.145,12 6.953.753,11
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 131.754,16 16.727,00 0,00 148.481,16
Technische Anlagen und Maschinen 12.712.129,55 545.850,03 396.937,93 12.861.041,65
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.576.536,06 590.256,84 69.764,68 7.097.028,22
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Konsolidierung 0,00 0,00 0,00 0,00
19.420.419,77 1.152.833,87 466.702,61 20.106.551,03
FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 552.865,64 0,00 301.144,58 251.721,06
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 65.000,00 0,00 65.000.00 0,00
617.865,64 0,00 366.144,58 251.721,06
26.062.918,64 2.155.098,87 905.992,31 27.312.025,20
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2016 31. Dez. 2015
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.596.722,00 5.481.085,69
5.596.722,00 5.481.085,69
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 433.561,46 450.288,46
Technische Anlagen und Maschinen 2.047.256,81 1.769.869,59
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.575.812,06 2.279.074,39
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.087.689,94 120.586,19
Konsolidierung 0,00 0,00
8.144.320,27 4.619.818,63
FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.040,00 3.040,00
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.719.068,64 2.120.914,65
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0.00 1.070.000,00
1.722.108,64 3.193.954,65
15.463.150,91 13.294.858,97

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016

2016 2015
TEUR TEUR TEUR
Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 293 2.970
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.155 2.425
+ Zunahme der sonstigen Rückstellungen 1.414 1.431
+ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 0 14
– Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) -2.212 -5.234
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) 1.829 3.851
+ / – Verlust/Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 748 -253
+ Zinsaufwendungen 255 197
– Sonstige Beteiligungserträge -17 90
+ Ertragsteueraufwand 879 1.182
– Ertragsteuerzahlungen -1.835 -888
= Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 3.509 5.785
– Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.278 -1.054
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 28 327
– Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.681 -1.396
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 860 8
– Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -345
+ Erhaltene Zinsen 52 86
– / + Aufwand Beteiligungen -17 -90
= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -5.036 -2.464
– Auszahlungen an Unternehmenseigner -461 -542
– Veränderung WC Center Finanzierungsdarlehen -82 -127
– Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter -4 -33
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 5.385 0
– Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten -1.868 -419
– Gezahlte Zinsen -307 -284
= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 2.663 -1.405
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 1.136 1.916
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 9.306 7.390
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 10.442 9.306
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
+ Zahlungsmittel 10.755 10.410
– Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -313 -1.104
10.442 9.306

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS IM GESCHÄFTSJAHR 2016

Mutterunternehmen
Kapitalanteil der Kommanditisten Kapitalrücklage / Ausgleichposten Rücklage (BilMoG) Gewinnvortrag Jahresüberschuss
EUR EUR EUR EUR EUR
Stand 31.12.2015 / 01.01.2016 0,00 0,00 0,00 0,00 541.780,08
Umbuchung Gewinnanteil 2016 der Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 -461.088,72 0,00
übrige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 541.780,08 -541.780,08
Konzern-Jahresergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 293.210,03
Stand 31.12.2016 0,00 0,00 0,00 80.691,36 293.210,03
Mutterunternehmen Minderheitsgesellschafter Gesamtkapital
Kumulierte übriges Konzernergebnis
Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung
Eigenkapital gemäß Konzernbilanz Minderheitenkapital Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR EUR
Stand 31.12.2015 / 01.01.2016 0,00 0,00 0,00 0,00
Umbuchung Gewinnanteil 2016 der Gesellschafter 0,00 -461.088,72 0,00 461.088,72
übrige Veränderungen 75.660,82 75.660,82 -4.229,36 71.431,46
Konzern-Jahresergebnis 0,00 293.210,03 4.322,86 297.532,89
Stand 31.12.2016 75.660,82 -92.217,87 93,50 -92.124,37

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzern-Eigenkapitalspiegel – und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (1DW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Siegen, den 30. Juni 2017

SiegRevision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm Jörg Müller, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Wirt. jur. Christoph Vitt, Wirtschaftsprüfer

Mit Datum vom 27.09.2017 wurde der hier wiedergegebene Konzernabschluss durch die Gesellschafter festgestellt.

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