Procaveo Invest GmbH-Diese Presseanfrage hatten wir dem Unternehmen übermittelt-eine Antwort bekamen wir nicht

Bevor wir einen umfassenden Beitrag zu einer Gesellschaft schreiben, die derzeit im Fokus der Öffentlichkeit steht, versuchen wir natürlich immer, eine Stellungnahme zu bekommen, denn unser Ziel ist es so gut wie möglich OBJEKTIV zu berichten. Das ist nur dann möglich, wenn es zu einer Kommunikation mit dem betroffenen Unternehmen kommt.

Natürlich lassen wir dem Unternehmen auch immer ausreichend Zeit, um zu den Fragen Stellung zu beziehen. Hier zum Beispiel vier Tage. Es ist dann immer schade, wenn das Unternehmen nicht reagiert, weil das dann zu weiteren Spekulationen führen kann.

Zusammenarbeit PICCOR AG/ Mandate bei Rechtsanwalt Witt Heidelberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Thomas Bremer vom Internetportal diebewertung.de aus Leipzig. Meinen Presseausweis finden Sie im Impressum meiner Webseite? Im Rahmen meiner Recherchen zum Unternehmen PICCOR AG/PICAM Unternehmensverbund usw. bin ich auch diverse Male auf Ihr Unternehmen gestoßen. Bevor ich jedoch einen Bericht dazu veröffentliche, würde ich gerne nachfolgende Fragen von Ihnen beantwortet haben. Für Ihre Unterstützung recht herzlichen Dank. Ihre Beantwortung erbitte ich bis zum 29. Januar 2018 17 Uhr.

  1. Im Zusammenhang mit der derzeit öffentlichen Diskussion rund um die Themen Picam/Piccor AG fällt immer wieder der Name Ihres Vertriebsleiters Ingo Pahl, aber auch der Name von Ihnen. Nichtungewöhnlich, wenn die Aussagen zum möglicherweise von Ihnen eingesammelten Kapital stimmen. Hier geht man von einem Betrag von über 10 Millionen Euro aus. Können Sie diese Zahl bestätigen?
  2. Zwischen Ihnen und Thomas Entzeroth soll es dann „Sonderabsprachen“ zu von Ihnen getätigten Investments gegeben haben. Ist dies richtig, und wenn ja um welche Sonderabsprachen hat es sich dabei gehandelt? Die Sonderabsprachen sollen das Investment beim Unternehmen Piccor AG betroffen haben.
  3. Erfahren haben wir auch, das Sie derzeit wohl versuchen „die Gelder Ihrer Anleger ins Trockene zu bringen“, was sicherlich nicht ehrenrührig ist. Sie sollen dabei Rechtsanwalt Witt aus Heidelberg mit hinzugezogen haben. Anleger berichten uns dazu, das Sie von Ihnen dazu überredet worden sein sollen. Gibt es diese Zusammenarbeit mit der Kanzlei Witt und haben Sie Ihre Anleger dort „hingebracht“?
  4. Dieser Weg ist nicht ungewöhnlich, aber soll dann, so wissen wir aus der Vergangenheit den Vertrieb schützen, in dem Fall Sie und Herrn Ingo Pahl, vor möglichen Ansprüchen aus Beratungsfehlern. Ist dies auch ein Beweggrund bei Ihnen?
  5. Aus meiner Sicht, und auch aus Sicht einiger mit diesem Thema befassten Juristen, bedurfte es für die Vermittlung dieser Investments einer Erlaubnis nach § 34 der Gewerbeordnung. Sidn Sie im Besitz dieser Erlaubnis bzw. Herr Ingo Pahl? Eine parallele Anfrage dazu haben wir an die BaFin gestellt.
  6. Schaut man sich die „Werbung“ der Kanzlei Witt an, dann kann man den Eindruck bekommen, als würde der Anleger hier für etwas Geld bezahlen, wo vermutlich nichts bei herauskommen wird. Übernehmen Sie die Kosten des Mandats für die Anleger?
  7. Uns gegenüber ist auch von Provisionen in 7-stelliger Höhe die Rede die für die Vermittlung an das Unternehmen Piccor AG insgesamt an Sie geflossen sein sollen.  Können Sie den Umfang der Provision bestätigen?
  8. Bei uns haben sich auch „angebliche Anleger aus dem Umfeld von Ingo Pahl gemeldet- Feuerwehrleute) die nach einem Gespräch mit uns wohl versuchen wollen über das Thema Beraterhaftung sie als Unternehmen und Person in Regress zu nehmen. Wurden entsprechend Forderungen schon an Sie herangetragen?
  9. Zu Beginn der Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Piccor AG haben Sie sich sowohl bei der Schweizer Finanzmarktaufsicht, als auch bei der deutschen BaFin schriftlich erkundigt ob dies Produkt in Deutschland und der Schweiz Zulassungsfrei ist?

 

Mit freundlichen Grüßen aus Leipzig

Redaktion

Diebewertung.de

Thomas Bremer

www.diebewertung.de

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