ThomasLloyd Global Asset Management GmbH-bei der Bilanz, Herr GF Matthias Klein, kann man nur hoffen…….

dass die Forderungen gegen verbundene Unternehmen an die in dieser Bilanz aufgeführten auch werthaltig sind: „Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 1.295.620,07 (i. V. EUR 1.274.915,43) Forderungen an die ThomasLloyd Group Ltd., London/Großbritannien, und in Höhe von EUR 4.025.387,16 (i. V. EUR 3.605.156,18) die ThomasLloyd Global Asset Management (Schweiz) AG, Zürich/Schweiz. Bei den Forderungen gegen die ThomasLloyd Global Asset Management (Schweiz) AG, Zürich/Schweiz, handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.“

ThomasLloyd Global Asset Management GmbH

Langen (vormals: Frankfurt am Main)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz der ThomasLlyod Global Asset Management GmbH, Langen
(vormals: ThomasLlyod Private Wealth Management GmbH, Frankfurt am Main), zum 31. Dezember 2016

Aktiva

Stand am 31.12.2016 Stand am 31.12.2015
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.653,00 3.716,00
II. Sachanlagen 51.376,00 67.753,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.557.610,68 5.108.738,71
II. Flüssige Mittel 58.438,20 92.994,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.500,00 45.441,00
5.685.577,88 5.318.643,15

Passiva

Stand am 31.12.2016 Stand am 31.12.2015
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.000,00 5.000,00
III. Gewinnvortrag 1.353.203,32 1.245.118,75
IV. Jahresüberschuss 100.796,75 108.084,57
1.509.000,07 1.408.203,32
B. Rückstellungen 209.350,00 144.000,00
C. Verbindlichkeiten 3.967.227,81 3.766.439,83
5.685.577,88 5.318.643,15

Anhang der ThomasLloyd Global Asset Management GmbH, Langen,
(vormals: ThomasLloyd Private Wealth Management GmbH, Frankfurt am Main) für das Geschäftsjahr 2016

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der ThomasLloyd Global Asset Management GmbH (Amtsgericht Osnabrück, HRB 210524), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Im Berichtsjahr wurden die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (kurz: BilRUG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt.

Die Änderungen betreffen insbesondere die Anwendung des geänderten Gliederungsschemas für die Gewinn- und Verlustrechnung sowie Umgliederungen vom Posten „Sonstige betriebliche Erträge“ in die Umsatzerlöse und vom Posten „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ in den Materialaufwand unter Anpassung der jeweiligen Vorjahreszahlen. Im Übrigen entsprechen Darstellung, Gliederung sowie Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 14 Jahren.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Vom steuerlichen Wahlrecht der Sofortabschreibung für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 wurde im Berichtsjahr analog Gebrauch gemacht, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne oder Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 1.295.620,07 (i. V. EUR 1.274.915,43) Forderungen an die ThomasLloyd Group Ltd., London/Großbritannien, und in Höhe von EUR 4.025.387,16 (i. V. EUR 3.605.156,18) die ThomasLloyd Global Asset Management (Schweiz) AG, Zürich/Schweiz. Bei den Forderungen gegen die ThomasLloyd Global Asset Management (Schweiz) AG, Zürich/Schweiz, handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag in Höhe von EUR 36.246,70 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

Ein in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltener Betrag von EUR 3.938,30 ist rechtlich erst nach dem Stichtag entstanden. Es handelt sich hierbei um Vorsteuer, welche im Folgejahr abzugsfähig ist.

2. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

3. Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
Provisionsverbindlichkeiten 3.841.236,53 3.686.365,80
Verbindlichkeiten aus Steuern 39.033,44 27.870,28
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 643,25 270,07
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 0,00 1.713,60
3.880.913,22 3.716.219,75

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

C. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Die ThomasLloyd Global Asset Manageament GmbH, Langen, (vormals: ThomasLloyd Private Wealth Management GmbH, Frankfurt am Main), hat am 1. November 2007 gegenüber der ThomasLloyd Global Asset Management (Americas) LLC, New York/USA, eine weiche Patronatserklärung abgegeben. Die Erklärung der Geschäftsführung stellt lediglich eine Absichtserklärung und keine rechtliche Verpflichtung dar.

Die ThomasLloyd Global Asset Management GmbH, Langen, hat sich am 1. November 2007 verpflichtet, die ThomasLloyd Global Asset Management (Schweiz) AG, Zürich/Schweiz, finanziell so auszustatten, dass dieser die Weiterführung ihrer Geschäftstätigkeit möglich ist.

Garantien wurden ausschließlich zugunsten von Unternehmen der ThomasLloyd-Gruppe abgegeben. Die zu Grunde liegenden Verpflichtungen können von den betreffenden Gesellschaften nach unseren Erkenntnissen erfüllt werden; mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

2. Personal

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Angestellten beträgt 18.

3. Organ der Gesellschaft

Geschäftsführer ist bzw. war:

Klaus-Peter Kirschbaum, Bankkaufmann, Hünfelden (bis 13. Januar 2016) Matthias Klein, Dipl.-Ökonom und MBA, Oberwil-Lieli/Schweiz

4. Mutterunternehmen

100 % des Grundkapitals der Gesellschaft werden von der ThomasLloyd Group Ltd., London/Großbritannien, gehalten. Die Gesellschaft selbst wird in den Konzernabschluss der ThomasLloyd Group Ltd., London/Großbritannien, einbezogen. Der Konzernabschluss der ThomasLloyd Group Ltd. wird nach den International Financial Reporting Standards aufgestellt, geprüft und am Sitz der ThomasLloyd Group Ltd. beim Companies House eingereicht.

Die ThomasLloyd Group Ltd., London/Großbritannien, hat sich am 19. Dezember 2008 verpflichtet, die ThomasLloyd Global Asset Management GmbH, Langen, finanziell so auszustatten, dass dieser die Weiterführung ihrer Geschäftstätigkeit möglich ist.

5. Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.454.000,07 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Langen, 30. Oktober 2017

ThomasLloyd Global Asset Management GmbH

Geschäftsführung

Matthias Klein

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