Bevormundungspartei SPD Sachsen und Bevormundungsgewerkschaft Ver.di Sachsen

Weder die SPD in Sachsen hat eine große Bedeutung, noch die Gewerkschaft Ver.di. Da ist es vielleicht auch dann einfach mal toll, wenn man mit irgendwelchen Sinnlosnachrichten in die Medien kommt, dann merken vielleicht ein paar Bürger in Sachsen mal wieder, das es die SPD Sachsen und die Gewerkschaft Ver.di überhaupt noch gibt.

Es ist ein altes Thema und sicherlich auch einer der Gründe, warum die Sachsen-SPD nur eine Nebenrolle im sächsischen Parteiensystem darstellt. Sie will dem mündigen Bürger vorschreiben, was für ihn gut ist. Unterstützung erhält sie dabei von der in Sachsen unbedeutenden Gewerkschaft Ver.di. Auch diese fristet in Sachsen, den neuen Bundesländern überhaupt, ein Nischendasein.

Nun will man dem Bürger wohl wieder einmal zeigen, wie gerne man ihn bevormundet, denn man will verhindern, dass es anlässlich der im März stattfindenden Leipziger Buchmesse eine außerplanmäßige Sonntagsöffnung der Läden in Leipzig gibt. Nun sollte man natürlich auch wissen, dass der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig von der SPD ist. Er sollte eigentlich die Wirtschaft in Sachsen fördern und nicht behindern.

Nun, Martin Dulig gilt als Sachsens Wirtschaftsminister seit langer Zeit bereits als GAF – größte anzunehmende Fehlbesetzung – dieses Postens. Das stört den mit Steuergeldern bestbezahlten sächsischen „Frühstücksdirektor“ dann sicherlich eher wenig.

Der Stadtrat in Leipzig hat dieser Ladenöffnung zugestimmt – prima! Nun wollen die Sachsen-SPD und die Gewerkschaft Ver.di gegen diesen Stadtratsbeschluss vorgehen und lassen das von einem Verwaltungsgericht prüfen.

Natürlich ist das legitim, aber meine Damen und Herren, denken Sie nicht auch, dass es mündige Bürger in Sachsen gibt, die ohne Hilfe der Sachsen-SPD und der Gewerkschaft Ver.di in der Lage sind, zu entscheiden, ob sie an dem Tag arbeiten wollen oder auch nicht?

Zwingen kann man sie dazu ja nicht. Anders bei der SPD. Da gibt es ja, so hat man den Eindruck, immer noch das imperative Mandat. Das bedeutet, dass wenn der Fraktionsvorsitzende der SPD im sächsischen Landtag die Hand hebt, die anderen Fraktionsmitglieder gefälligst auch die Hand zu heben haben.

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