WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG-7-stelliger nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in der Bilanz

WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG

Schönefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

A. Geschäftliche Rahmenbedingungen

I. Wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen

Die WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG, Schönefeld, wurde am 20.09.2007 gegründet. Die Laufzeit der Gesellschaft ist befristet bis zum 31.12.2022. Es handelt sich bei der Gesellschaft um einen geschlossenen Fonds in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft. Der Gesellschaftszweck der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG besteht im Ankauf, dem Halten, der Verwaltung, der Veräußerung sowie der Realisierung von Rechten aus bestehenden Versicherungsverträgen und allen hiermit zusammenhängenden Geschäften. Die Gesellschaft hat in deutsche Zweitmarkt-Versicherungspolicen in Form von nicht fondsgebundenen Kapitallebensversicherungen und in private Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht investiert. Hierfür wurde Eigenkapital in Höhe von T€ 22.538,0 über Vertriebspartner eingeworben sowie Fremdkapital in Höhe von T€ 225.000,0 aufgenommen. Damaliger Kreditgeber war die Portigon AG (ehemals WestLB AG). Die Platzierung des Eigenkapitals sowie der Investitionsprozess wurden im Jahr 2008 abgeschlossen. Es beteiligten sich 843 Anleger an dem Fonds. Insgesamt wurden 1.300 Policen angekauft. Die Fondsgesellschaft übernimmt die Zahlung der Versicherungsbeiträge für die erworbenen Policen und vereinnahmt am Ende der Laufzeit bzw. bei wählbaren Abrufterminen die fälligen Ablaufleistungen sowie etwaige Todesfallleistungen. Der Mittelrückfluss an den Anleger erfolgt durch Erstattung/Anrechnung der an das Finanzamt geleisteten Kapitalertragsteuervorauszahlungen inkl. Solidaritätszuschlag, Ausschüttungen der Fondsgesellschaft und Steuergutschriften aus Anrechnung der Gewerbesteuer.

Im Rahmen des Transformationsprozesses der ehemaligen WestLB AG sind die Kredite der Fondsgesellschaft in 2012 wirtschaftlich auf die Erste Abwicklungsanstalt („EAA“) übergegangen. Um die Fremdfinanzierungskosten zu reduzieren und um umfangreichere Serviceleistungen zu nutzen, wurden die Kredite der Fondsgesellschaft zum 28.11.2014 von der EAA zur UniCredit Bank AG („UniCredit“) umfinanziert. Neuer Kreditgeber ist seit diesem Datum die UniCredit.

Komplementärin der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG ist die WestFonds Verwaltung GmbH (ehemals WestLB Trust Verwaltung GmbH), Schönefeld. Ihr obliegt die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft. Die Komplementärin wird durch ihre beiden Geschäftsführer, Hans-Joachim Becher und Mark Peters, gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Alleinige Gesellschafterin der WestFonds Verwaltung GmbH ist die WestFonds Immobilien-Anlagegesellschaft mbH, Düsseldorf.

Die Fondsgesellschaft WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG selbst hat keine eigenen Mitarbeiter.

Seit Auflage der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG übernimmt die Frankfurter Fondsverwaltung GmbH (ehemals WestLB Trust Fondsbetreuung GmbH, Düsseldorf) die Verwaltung der Gesellschaft. Eigentümerin der Frankfurter Fondsverwaltung GmbH ist seit 2010 die Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH, Frankfurt.

Um die Liquidität und die Kapitaldienstfähigkeit sicherzustellen und einen Verlust erheblicher Teile des Anlegervermögens zu vermeiden, beschloss die Gesellschafterversammlung mit Protokoll vom 23.05.2011 den Abschluss von Maßnahmen zur Reduzierung der Fremd-

kapitalkosten (Zinsswapvereinbarungen) zwischen der Fondsgesellschaft und der Portigon AG sowie die Einführung eines aktiven Policenmanagements (insbesondere die Steuerung der Stornierung, des Verkaufs und des Ankaufs von Policen). Im Juni 2011 wurden zur Reduzierung der Fremdkapitalkosten zwischen der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG und der Portigon AG zusätzlich zu den bestehenden Finanzierungsverträgen Zinsvereinbarungen in Form von Zinsswaps abgeschlossen. Hierdurch wurde eine weitgehende Fixierung der Fremdkapitalkosten der Fondsgesellschaft ab 02.05.2011 auf ein signifikant niedrigeres Niveau bis zum Fondslaufzeitende in 2022 erreicht und damit die Liquidität und Eigenkapitalentwicklung der Fondsgesellschaft gestärkt. Auf Basis der Prognoserechnungen der Versicherungsunternehmen über

die Ablaufleistungen der Policen sollten sich so die Chancen des wirtschaftlichen Kapitalerhalts

unter Anrechnung aller Ausschüttungen und Rückflüsse sowie aller indirekten Ausschüttungen in

Form auf einen typisierten Anleger bezogener Kapitalertrag- und Gewerbesteueranrechnung erheblich verbessern. Im Zuge der Umfinanzierung zur UniCredit zum 28.11.2014 wurde die Zinssicherung mit einer deutlich niedrigeren Bankmarge abgeschlossen und bis zum Fondslaufzeitende fixiert. Die in Summe reduzierte Zinslast und die kostenlose Übernahme zusätzlicher Dienstleistungen (z.B. der gesetzlich vorgeschriebenen, regelmäßigen Meldung der Zinssicherungsgeschäfte) bedeutet eine weitere Stärkung der wirtschaftlichen Situation der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG. Darüber hinaus wurde im Rahmen der Umfinanzierung die Laufzeit der Rahmenkreditlinie an die Fondslaufzeit angepasst, so dass – entgegen den Vorjahren – bis zum Laufzeitende keine Prolongationen beantragt werden müssen.

Die UniCredit hat die Fortsetzung der Finanzierung an eine zum 01.08.2016 wirksam werdende Erhöhung der Bankmarge um 20 Basispunkte geknüpft.

Die WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG ist Mitglied im Verein Ombudsstelle Geschlossene Fonds e. V. und nimmt am Ombudsverfahren teil.

Mit Beschluss vom 01.12.2016 hat die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 festgestellt sowie die Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin, WestFonds Verwaltung GmbH, und der Treuhänderin, Trianon Beteiligungstreuhand GmbH, beschlossen.

II. Branchenumfeld

Für die wirtschaftliche Entwicklung der Fondsgesellschaft ist die Höhe der Überschussbeteiligungen durch die Lebensversicherer und die hierdurch erzielbare Rendite auf den Policenbestand von zentraler Bedeutung.

Deutsche Lebensversicherer verfolgen eine Anlagepolitik, die maßgeblich auf festverzinslichen Wertpapieren basiert. Das allgemeine Zinsniveau auf den Finanzmärkten hat daher einen starken Einfluss auf den Anlageerfolg und damit die Höhe der Überschussbeteiligungen der Lebensversicherer.

In einem Umfeld anhaltend niedriger Zinsen sinken erwartungsgemäß die Überschussbeteiligungen. Die Entwicklung sinkender Zinsen ist in den letzten Jahren bereits zu beobachten gewesen und wird sich aller Voraussicht nach weiter fortsetzen, wenn das Zinsniveau weiterhin – bedingt durch den Euro-Leitzins – auf einem historisch niedrigen Niveau verharrt.

Die Performance der deutschen Kapitallebensversicherungen ist zwar unter den ursprünglich prospektierten Erwartungen der Gesellschaft zurückgeblieben, hat sich aber – trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise – im Verhältnis zum Marktzinsniveau bislang als relativ robust erwiesen. Insgesamt hat das anhaltende Niedrigzinsniveau jedoch zu einer sinkenden Gesamtverzinsung geführt. Auf Basis des Mustervertrages für Kapitalversicherungen der Assekurata betrug die Gesamtverzinsung – bei Bewertungsreserven gleich Null zuzüglich

sonstiger Gewinnanteile (Risiko- und Kostengewinne) – in 2016 3,61%. In 2015 lag der korrespondierende Wert bei 3,90%.

Grundsätzlich sind die deutschen Lebensversicherer gesetzlich dazu verpflichtet, die im Rahmen ihrer Anlagepolitik erwirtschafteten Gewinne weitestgehend den Versicherungsnehmern zuzuweisen.

In 2014 wurde im Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) unter anderem die Neuregelung der Bewertungsreserven verabschiedet. Die Versicherungsgesellschaften dürfen Bewertungsreserven – die vornehmlich durch Kursgewinne von festverzinslichen Wertpapieren aufgrund des Niedrigzinsumfelds entstanden sind – an ausscheidende Versicherte nur dann zur Auszahlung bringen, soweit die Bewertungsreserven nicht zur Sicherung der Garantien der Bestandskunden

erforderlich sind.

Durch die geänderte Zuweisung der Bewertungsreserven werden voraussichtlich Teile der aktuell

bestehenden, freien Bewertungsreserven in den Rückkaufswerten und Ablaufleistungen zukünftig nicht mehr zugewiesen werden. Diese stehen damit aber zur langfristigen Deckung der Verpflichtungen der Versicherer gegenüber dem Versichertenkollektiv zur Verfügung, was auch den Policen im Bestand der Fondsgesellschaft zu Gute kommt.

Die Bundesregierung hat Anfang März 2015 eine neue Verordnung zur Regelung der Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen (RfB) verabschiedet. Die Verordnung sieht vor, dass die Versicherungsgesellschaften neben den beiden bereits bestehenden Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen (Altbestand und Neubestand) eine dritte (Teilbestand) bilden müssen, die für das Versicherungskollektiv zur Verfügung stehen soll. Diese neue Rückstellung darf bis zu 60% der Eigenmittel betragen. Den Versicherungsgesellschaften dienen diese kollektiven Rückstellungen zur Beitragsrückerstattung zur Stabilisierung. Sie sollen ausdrücklich nicht dazu führen, die Ausschüttungen an einzelne Versicherungsnehmer zu erhöhen, sondern sollen ausschließlich zum Schutz des Versicherungskollektivs dienen.

B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft hängt im Wesentlichen von der Entwicklung der im Eigentum der Gesellschaft befindlichen Kapitalversicherungspolicen ab.

Das Ergebnis der Gesellschaft ist auch im Jahr 2016 hinter den ursprünglich prospektierten Erwartungen zurückgeblieben. Die seit Beginn der Finanzmarktkrise anhaltenden niedrigeren Zinserträge der Lebensversicherungsunternehmen führen zu einer niedrigeren als ursprünglich prospektierten Rendite der deutschen Kapitallebens- und Rentenversicherungen. Geringere Erträge auf Ebene der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG sind die Folge. In Verbindung mit einer weitgehenden Zinsfestschreibung beim aufgenommenen Fremdkapital der Fondsgesellschaft hatte dies bis zum 01.05.2011 wesentliche negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Anlegervermögens und die Anlegerrendite. Durch die im Juni 2011 rückwirkend zum 02.05.2011 umgesetzten Maßnahmen zur Reduzierung der Fremdkapitalkosten wurde eine deutliche Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erzielt. Auch die Umfinanzierung von der EAA zur UniCredit bedeutet eine weitere Stärkung der wirtschaftlichen Situation der Fondsgesellschaft.

Zur Sicherung des Darlehens sind die Ansprüche aus den Policen während der Kreditlaufzeit an die finanzierende Bank abgetreten. Darüber hinaus besteht ein vertragliches Kündigungs- und Sicherheitenverwertungsrecht für den Fall, dass die Relation zwischen dem ausstehenden Darlehensbetrag zuzüglich Zinsen der aktuellen Zinsperiode zur Summe der Rückkaufswerte des Policenbestands 90% nachhaltig überschreitet oder die Fondsgesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.

Die Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr lässt sich wie folgt zusammenfassen:

I. Ertragslage

Die Erlöse aus Lebensversicherungspolicen in Höhe von T€ 15.142,7 beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus dem Ablauf von Lebensversicherungspolicen in Höhe von T€ 14.703,4 sowie zu einem Teil Erlöse aus den Leistungen von Lebensversicherungspolicen durch fünf Todesfälle in Höhe von T€ 439,3.

Die im Anlagevermögen bilanzierten Lebensversicherungspolicen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Laufende Überschüsse, auch aus der garantierten Verzinsung,

werden erst mit Abgang der Policen ertragswirksam vereinnahmt. Die Gesamtrendite der im Geschäftsjahr 2016 abgelaufenen Policen betrug 5,79%. Die Rendite der bislang vereinnahmten Ablaufleistungen per 31.12.2016 betrug 4,39% und lag unter den bei Auflage des Fonds prognostizierten Erwartungen. Vor dem Hintergrund des bestehenden Niedrigzinsumfelds und der andauernden Spannungen auf den Finanzmärkten muss auch in Zukunft mit unter den

Prognosen liegenden Erträgen gerechnet werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Aufwendungen für die Fondsverwaltung und Policenadministration in Höhe von T€ 336,3, Treuhandgebühren in Höhe von T€ 43,0, , Aufwendungen für die Geschäftsführung in Höhe von T€ 22,5 sowie für Abschlussprüfung, Steuerberatung und Jahresabschlusserstellung T€ 43,2.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen resultieren aus dem von der UniCredit gewährten Darlehen.

Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.604,4 erwirtschaftet.

Die Steuererklärungen für die Gesellschaft sind für die Jahre bis einschließlich 2015 eingereicht. Eine Veranlagung für die Jahre bis einschließlich 2015 ist erfolgt. Die Kapitalertragsteueranrechnungen für die Jahre 2006 bis 2015 erfolgten in Höhe von in Summe 30,76% bezogen auf die jeweilige Nominalbeteiligung. Die Steuerbescheide ab 2012 stehen unter dem Vorbehalt der Nachprüfung. Eine Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2009 bis 2011 wurde durchgeführt.

II. Finanzlage

Die liquiden Mittel sind im Geschäftsjahr um T€ 1.811,1 auf T€ 2.496,3 gestiegen. Der starke Anstieg der liquiden Mittel resultiert aus einem im Vergleich zur Vorperiode höheren Volumen an Ablaufleistungen, die von den Versicherungsunternehmen vor dem eigentlichen Fälligkeitsstichtag 01.01.2017 ausgezahlt wurden (Stichtagseffekt).

Bezogen auf die jeweilige Nominalbeteiligung erfolgt im Rahmen der steuerlichen Veranlagung die Kapitalertragsteueranrechnung für das Geschäftsjahr 2015 in einer Höhe von 7,35% und für das Geschäftsjahr 2016 in einer Höhe von voraussichtlich 5,64%. Die Veranlagung 2016 durch das zuständige Finanzamt wird erwartungsgemäß in 2017/2018 stattfinden. Zur Sicherung der Liquiditätssituation der Gesellschaft wurden bisher keine Barausschüttungen getätigt. Es ist bis auf weiteres auch zukünftig beabsichtigt, keine laufenden Barausschüttungen zu tätigen.

III. Vermögenslage

Im Geschäftsjahr hat sich der Bestand an Lebensversicherungspolicen von 692 um 145 auf 547 reduziert. Es wurden 140 Kapitalversicherungen auf Grund regulärer Fälligkeit ausgezahlt. Andererseits waren im Geschäftsjahr fünf Todesfälle zu verzeichnen.

Zum 31.12.2016 ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von T€ 1.589,4. Ursächlich für das negative Eigenkapital ist insbesondere die Anrechnung der Kapitalertragsteuer zugunsten der Kommanditisten in Höhe von T€ 8.196,9. Auf Basis der aktuell von den Versicherungsgesellschaften prognostizierten Ablaufleistungen der im Fondsvermögen gehaltenen Kapitalversicherungen geht die Fondsgeschäftsführung davon aus,

dass das negative Eigenkapital bis zum Jahr 2019 ausgeglichen werden kann.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen das von der UniCredit gewährte Darlehen. Mit Wirkung zum 28.11.2014 wurden das Rahmendarlehen und die Liquiditätslinie in

Höhe von zuletzt insgesamt max. T€ 73.000,0 von der EAA zur UniCredit umfinanziert. Die

ehemals zwei Kreditlinien wurden zu einem Darlehen (Eurokredit) zusammengeführt, das bis zu einer maximalen Höhe von bis zu T€ 67.000,0 genutzt werden kann. Das Darlehen valutiert zum 31.12.2016 auf T€ 44.930,0. Die Tilgungen erfolgten im Geschäftsjahr 2016 plangemäß. Auch konnte der Darlehensrahmen bis zum 31.12.2016 auf T€ 46.300,0 bedarfsgerecht reduziert werden. Eine Kostenbelastung von 0,2% p. a. für über € 3,0 Mio. hinausgehend nicht ausgenutzte Teile des Darlehens wird durch diese Reduzierungen der Rahmenkreditlinie vermieden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Stichtag insgesamt T€ 44.952,9.

Die sonstigen Verbindlichkeiten von insgesamt T€ 2.377,9 betreffen Ablaufleistungen von Versicherungen, die bereits an die Gesellschaft ausbezahlt wurden, aber erst zu Beginn des

Geschäftsjahres 2017 fällig werden. Die erfolgswirksame Verbuchung dieser Ablaufleistungen erfolgt im nächsten Geschäftsjahr.

C. Chancen und Risikobericht

Die Geschäftsführung der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG wird über ein umfangreiches Berichtswesen in Form von monatlicher Liquiditätsplanung und Modellplanung sowie Quartalsberichten informiert und kann so bei Abweichungen zur ursprünglichen Planung die erforderlichen Managementmaßnahmen ergreifen.

I. Wirtschaftliche Risiken

Die Entwicklung der Fondsgesellschaft ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Zinsniveaus. Hierdurch kann es zu Veränderungen der Ablaufleistungen der Kapitalversicherungen kommen. Dies kann einen positiven oder negativen Einfluss auf die Rendite der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG und somit mittelbar auch auf diejenige der Anleger haben, da der Entwicklung der Ablaufleistungen eine Zinsfestschreibung bei der Refinanzierung der Fondsgesellschaft gegenübersteht. Zur Verbesserung der Liquiditäts- und Ertragssituation der Fondsgesellschaft hatte die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft mit der Portigon AG die Fremdfinanzierung mit wirtschaftlicher Wirkung zum 02.05.2011 restrukturiert und die Fixierung des Zinssatzes der Fremdfinanzierung auf einem niedrigeren Niveau erreicht.

Im Rahmen des Transformationsprozesses der WestLB AG waren die Kredite der Fondsgesellschaft in 2012 wirtschaftlich auf die EAA übergegangen. Die EAA war bis zum 28.11.2014 Kreditgeber der Fondsgesellschaft. Da die Fondsgesellschaft ihre Kredite jährlich bei der EAA – ebenso wie zuvor bei der Portigon AG – neu prolongieren musste, bestand hier nicht zuletzt angesichts des Kapitalmarktumfelds und der Rolle der EAA als Abwicklungsanstalt grundsätzlich ein Risiko.

Zur Eingrenzung der wirtschaftlichen Risiken und zur weiteren Reduzierung der Fremdfinanzierungskosten hat die Fondsgeschäftsführung eine Umfinanzierung des Darlehens positiv geprüft. Als international ausgerichtete Geschäftsbank mit Expertise und langfristig angelegter Wachstumsstrategie hat sich die UniCredit in einem aufwendigen Auswahlverfahren mit guten Konditionen und umfangreichen Serviceleistungen hervorgetan. Seit dem 28.11.2014 ist die UniCredit neuer Kreditgeber der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG. Die bei der EAA vorhandenen Darlehen sowie Zinsswaps mit den dazugehörigen Neutralisierungs-Zinsswaps wurden abgelöst. Bei der UniCredit wird die Rahmenkreditlinie ausschließlich als Eurokredit in Anspruch genommen; die Laufzeit ist nicht befristet und gilt bis auf weiteres. Der im Mai 2011 im Rahmen der Stabilisierung zwischen der Fondsgesellschaft und der Portigon AG abgeschlossene, neue Zinsswap wurde im Zuge der Umfinanzierung zu unveränderten

Konditionen von der EAA auf die UniCredit übertragen.

Neben einer Veränderung der wirtschaftlichen Erwartungen können Veränderungen der steuerlichen und rechtlichen Rahmenbindungen, insbesondere die Neubehandlung der

Bewertungsreserven als Bestandteil der Ablaufleistung, dazu führen, dass die prognostizierten

Ergebnisse nicht in der erwarteten Höhe eintreten.

II. Operationelle Risiken

Die Planung und Steuerung der Gesellschaft sowie das Risikomanagement des Fondsgeschäftes hat die WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG seit Auflage des Fonds über einen Dienstleistungsvertrag auf die Frankfurter Fondsverwaltung GmbH (ehemals WestLB Trust Fondsbetreuung GmbH, Düsseldorf) übertragen. Der Dienstleister übernimmt das zentrale Fonds-Controlling, die Fonds-Finanzplanung und Liquiditätsdisposition.

Die Liquiditätsüberwachung der Fondsgesellschaft erfolgt auf täglicher Basis.

Mit der Verwaltung des Versicherungsbestandes hat die WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG die West Life Markets GmbH & Co. KG (ehemals WestLB Life Markets GmbH), Düsseldorf, beauftragt und einen Rahmenvertrag über den Verkauf, die Übertragung und Verwaltung von Kapitalversicherungen abgeschlossen.

Die steuerliche Beratung und die Erstellung der Jahresabschlüsse übernimmt optegra GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft („optegra“), Köln. optegra ist eine international tätige Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, die sich in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Rechtsberatung darauf spezialisiert hat, ein Full-Service Provider im Bereich geschlossener Fonds zu sein.

Seit dem 12.02.2014 besteht für Neuabschlüsse von OTC-Derivaten sowie auch für Derivatekontrakte, die seit dem 16.08.2012 bestehen oder bestanden, im Rahmen der European Market Infrastructure Regulation (EMIR) eine Reportingpflicht an ein Transaktionsregister. Mittels der EU-Verordnung EMIR sollen systemische Risiken im europäischen Derivatemarkt eingedämmt werden. Bei der von der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG abgeschlossenen Zinsswapvereinbarung handelt es sich um ein OTC-Derivat. Die UniCredit als neue Hausbank der Fondsgesellschaft führt diese Dienstleistung ohne Mehrkosten durch.

D. Prognosebericht

Gemäß der aktuellen Planungsrechnung geht die Fondsgeschäftsführung für die folgenden Geschäftsjahre grundsätzlich von einem positiven Ergebnis aus.

Für das Jahr 2017 hat die deutsche Versicherungswirtschaft auf Basis des Mustervertrages für Kapitalversicherungen der Assekurata die laufende Überschussbeteiligung auf 2,95% (gewichtetes Mittel) gesenkt. Die durchschnittliche Gesamtverzinsung deutscher Kapitalversicherungen liegt für 2017 bei 3,34% (2016: 3,61%) (Quelle: Assekurata). Die Versicherungswirtschaft hat mit der abermaligen Senkung der laufenden Verzinsung auf die anhaltende Niedrigzinsphase reagiert.

Angesichts der hohen Volatilität auf den Finanzmärkten fällt ein Ausblick auf das zu erwartende Zinsniveau und damit einhergehende Überschussbeteiligungen schwer. Das allgemeine Zinsniveau liegt nach wie vor auf einem historisch niedrigen Niveau. Entsprechend ist aktuell davon auszugehen, dass die Anlageergebnisse der Lebensversicherer tendenziell zu weiter sinkenden Überschussbeteiligungen führen werden.

Die WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG geht aufgrund der in 2011 abgeschlossenen Maßnahmen und der Umfinanzierung zur UniCredit von einer stabilen Liquiditäts- und Ertragssituation der Gesellschaft aus. Die Entwicklung auf den Finanzmärkten bleibt abzuwarten.

 

Schönefeld, den 3. April 2017

WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG

– Geschäftsführung –

gez. Hans-Joachim Becher

gez. Mark Peters

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 43.418.991,69 53.102.374,93
I. Finanzanlagen 43.418.991,69 53.102.374,93
B. Umlaufvermögen 2.496.275,04 685.202,15
I. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.496.275,04 685.202,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.638,05 0,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.589.379,56 1.845.152,52
I. nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen von Kommanditisten 1.589.379,56 1.845.152,52
Bilanzsumme, Summe Aktiva 47.508.284,34 55.632.729,60

Passiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Kapitalanteile der Kommanditisten -4.319.398,90 -4.045.973,73
II. Rücklagen 1.125.650,00 1.126.400,00
III. Jahresüberschuss 1.604.369,34 1.074.421,21
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.589.379,56 1.845.152,52
B. Rückstellungen 83.370,00 62.410,00
1. Steuerrückstellungen 49.500,00 30.500,00
2. sonstige Rückstellungen 33.870,00 31.910,00
C. Verbindlichkeiten 47.424.914,34 55.570.319,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 44.952.854,63 54.687.323,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 44.952.854,63 54.687.323,21
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 94.194,74 113.021,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 94.194,74 113.021,21
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 22.196,90
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.377.864,97 769.975,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.370.548,70 769.975,18
Bilanzsumme, Summe Passiva 47.508.284,34 55.632.729,60

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 – 31.12.2016
EUR
1.1.2015 – 31.12.2015
EUR
1. sonstige betriebliche Erträge 15.142.739,35 15.192.830,13
2. sonstige betriebliche Aufwendungen 463.424,86 480.964,05
3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 283,23 652,48
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.764.742,09 1.994.320,71
5. Steuern vom Einkommen und Ertrag 19.000,00 30.500,00
6. Jahresüberschuss 1.604.369,34 1.074.421,21

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG mit Sitz in Schönefeld ist unter der Registernummer HRA 2540 CB beim Amtsgericht in Cottbus eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Es handelt sich bei der Gesellschaft um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und Co. gemäß § 264a Abs. 1 HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde teilweise ein Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder aber teilweise im Anhang gewählt.

Gegenüber dem Vorjahr werden die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

unverändert angewendet.

Die folgenden Erläuterungen im Anhang entsprechen in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des

gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Eine weitere Aufstellungsgrundlage war der Gesellschaftsvertrag.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Zeitwert angesetzt.

Die Bewertung der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2016 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Gesellschaft hat eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB in Form eines Macro-Hedge gebildet. Hierbei werden die aus den jeweiligen Grundgeschäften resultierenden Risiken durch einzelne Sicherungselemente unmittelbar abgesichert.

Bei dem abgesicherten Risiko der Grundgeschäfte handelt es sich um Zahlungsstromänderungsrisiken aufgrund der vorhandenen Volatilität der variabel verzinslichen Darlehen.

Als Sicherungsgeschäft (nominal T€ 45.295) wurde ein Swap vereinbart. Das für eine Bewertungseinheit zu qualifizierende Zinssicherungsgeschäft hat zum 31. Dezember 2016 einen negativen Marktwert von T€ 3.093.

Die nachfolgende Übersicht zeigt die Buch- bzw. Marktwerte der jeweils einbezogenen Grundgeschäfte und des Sicherungsgeschäfts zum Abschlussstichtag.

Risikoart Art des Grundgeschäftes Buchwert/Marktwert 31.12.2016 Wert
in €
Zahlungsstromänderungsrisiko Darlehen Buchwert 7.000.000,00
Zahlungsstromänderungsrisiko Darlehen Buchwert 7.880.000,00
Zahlungsstromänderungsrisiko Darlehen Buchwert 5.400.000,00
Zahlungsstromänderungsrisiko Darlehen Buchwert 6.000.000,00
Zahlungsstromänderungsrisiko Darlehen Buchwert 10.100.000,00
Zahlungsstromänderungsrisiko Darlehen Buchwert 8.550.000,00
Zahlungsstromänderungsrisiko Sicherungsgeschäft Marktwert – 3.092.936,02

Das Zahlungsstromänderungsrisiko gleicht sich in Zukunft voraussichtlich wieder aus, da Grund- und Sicherungsgeschäft demselben Risiko (Zinsrisiko) ausgesetzt sind, auf das identische Faktoren in gleicher Weise einwirken.

Der Zeitraum des Ausgleichs der gegenläufigen Zahlungsstromänderungen läuft bis zum 30.12.2021.

Die Wirksamkeit der Bewertungseinheit ist durch die Übereinstimmung der Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft geprüft worden (Critical Term Match Methode).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung und Erstellung der Steuererklärungen zusammen.

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt T€ 44.953. Die Sicherung wird in Form einer Sicherungsabtretung der Ansprüche aus den erworbenen Lebensversichungsverträgen gewährt.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB in Höhe von T€ 3.770 setzt sich aus Dienstleistungen in Höhe von T€ 1.053 und Prämienzahlungen für Lebensversicherungen in Höhe von T€ 2.717 zusammen.

Die Laufzeiten sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Art der Verbindlichkeit davon mit einer Restlaufzeit
Beträge
in EUR
Gesamtbetrag kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr kleiner 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 44.952.854,63 44.952.854,63 0,00
(Vorjahr) (54.687.323,21) (54.687.323,21) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 94.194,74 94.194,74 0,00
(Vorjahr) (113.021,21) (113.021,21) (0,00)
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.377.864,97 2.370.548,70 7.316,27
(Vorjahr) (769.975,18) (769.975,18) (0,00)
47.424.914,34 47.417.598,07 7.316,27

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Höhe der Abschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

V. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind folgende Geschäftsvorfälle bzw. Ereignisse angefallen, die Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben.

Die Rahmenkreditlinie in Höhe von ursprünglich T€ 67.000,0 bei der UniCredit kann bis zu acht Mal im Kalenderjahr reduziert werden. In 2017 wurde die Kreditlinie zum 17.01.2017 und 04.05.2017 auf nun T€ 39.800,0 reduziert. Eine Kostenbelastung von 0,2% p. a. für über € 3,0 Mio. hinausgehend nicht ausgenutzte Teile der Rahmenkreditlinie wird durch diese Reduzierungen vermieden.

VI. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Arbeitnehmer.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die WestFonds Verwaltung GmbH, Schönefeld geführt.

Im Geschäftsjahr 2016 erfolgte die Geschäftsführung der WestFonds Verwaltung GmbH durch die Geschäftsführer:

Bis 19. Oktober 2016: Herr Dr. Moritz Dimde, Rechtsanwalt Bis 17. November 2016: Herr Thomas Scheitza, Dipl.-Volkswirt

Ab 17. November 2016: Herr Hans-Joachim Becher, Kaufmann

Herr Mark Peters, Kaufmann

Persönlich haftender Gesellschafter der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG ist die WestFonds Verwaltung GmbH, Schönefeld mit einem gezeichneten Kapital von T€ 25.

 

Schönefeld, den 31. März 2017

gez. Hans-Joachim Becher, Geschäftsführer

gez. Mark Peters, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Anschaffungskosten
01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2016
EUR
I. Finanzanlagen
1. Ansprüche aus Lebensversicherungs- policen 53.102.374,93 1.608.103,05 11.291.486,29 43.418.991,69
Abschreibungen
01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2016
EUR
I. Finanzanlagen
1. Ansprüche aus Lebensversicherungs- policen 0,00 0,00 0,00 0,00
Restbuchwert
31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
I. Finanzanlagen
1. Ansprüche aus Lebensversicherungs- policen 43.418.991,69 53.102.374,93

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde vor der Feststellung offengelegt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG, Schönefeld für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 14. Juli 2017

RBS BBE GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Barndt, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Basting, Wirtschaftsprüfer

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