Jens Heitmann von der HAZ berichtet wieder einmal unvollständig

Man muss sich eigentlich bei den sogenannten „Qualitätsjournalisten“ der HAZ gar nicht mehr aufregen, denn hier wird jeder Bericht so veröffentlicht wie man den VORHER schon in der Schublade hatte. Das zumindest sind Erfahrungen die die Verantwortlichen der EEV AG in der Vergangenheit mit der HAZ gemacht haben. Nun gibt es einen neuen Bericht der HAZ in dem auch Bezug auf den Insolvenzverwalter genommen wird

Zitat:Die EEV AG hatte ab 2012 nach Angaben ihres Insolvenzverwalters rund 26 Millionen Euro bei Anlegern eingeworben, davon rund 16,7  Millionen in Form von Genussrechten und rund 9,5 Millionen Euro in Form sogenannter Nachrang-Darlehen. Mit diesem Geld sollte der Kauf eines Biomasseheizkraftwerkes in Papenburg und die Entwicklung eines Offshore-Windparks („Skua“) in der Nordsee finanziert werden. Doch dazu kam es nicht: Ende November 2015 meldete die EEV Insolvenz an.Zitat Ende

So sehr man sich dann auch anstrengt dann von Herrn Heitmann auch zu erfahren in dem Artikel, wieviel Geld der Insolvenzverwalter dann für das Kraftwerk der EEV AG erlösen konnte, man findet diesen aus unserer Sicht wichtigen Hinweis, nicht. Nun, man darf das Jens Heitmann nicht Übel nehmen, denn er würde mit der Nennung des Betrages eigene Berichterstattungen dann irgendwie selber korrigieren müssen. Das wird Heitmann sicherlich, wie man ihn aus der Vergangenheit kennt, nicht tun. So bleibt auch hier der Verdacht das es um eine Schlagzeile nicht aber um eine seriöse Berichterstattung geht.

Natürlich müssen sich die 5 Beschuldigten nun mit den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft Braunschweig beschäftigen, die dort erhobenen Vorwürfe entkräften damit das zuständige Gericht dann möglicherweise einen Prozess gar nicht erst zulässt. Bis zum heutigen Tage, so konnten wir in Erfahrung bringen, hatten die Verteidiger der Angeklagten keinerlei Möglichkeiten die Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft einzusehen. Dies wurde bisher verweigert. Hat die Staatsanwaltschaft hier etwas zu verbergen? Fast mag man auf die Idee kommen, wenn man hört wie schnell Beschuldigte in anderen Verfahren, dann Einsicht in ihre Ermittlungsakten bekommen können.

Vom Qualitätsjournalisten Jens Heitmann würde man sich eine ojektivere Berichterstattung wünschen. Für uns ist Jens Heitmann ein Pipi Langstrumpf Journalist “ er macht sich die Welt wie sie ihm gefällt“. Nun denn.

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